Das 18. Wissenschaftliche Symposium des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft, das vom 25. bis 26. November in Würzburg stattfand, rückte das Thema „Vollkorn im Fokus – Wissenschaftliche Aspekte und Herausforderungen“ in den Mittelpunkt. Den Teilnehmenden wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen von renommierten Expert(inn)en aus Wissenschaft, Forschung und Industrie geboten. Weitere Programmpunkte waren interaktive Diskussionen und ein Austausch zu europäischen Initiativen.
Imagewechsel erforderlich
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Wie kann die Diskrepanz zwischen klaren Gesundheitsempfehlungen und dem niedrigen Vollkornverzehr geschlossen werden? Die Ballaststoffaufnahme in Deutschland basiert zum großen Teil auf dem Verzehr von Brot, dabei haben sich die Geschmacksvorlieben in den letzten Jahren deutlich zu helleren Gebäcken verschoben. Vollkorngebäcke aus „Weißem Weizen“ erreichen beides: Sie liefern viele Ballaststoffe und weisen eine helle Krume auf. Auch der Roggen kann mit Ballaststoffreichtum und Nachhaltigkeit punkten. Für eine echte Renaissance des Roggens erfordert es aber einen Imagewechsel vom Grundnahrungsmittel zum „Lifestylefood“. Die Quintessenz: Schon heute können Verbraucher/innen aus einem breiten Angebot an Getreideprodukten wählen. Jetzt müssen sie nur noch mehr Vollkorn wagen.










