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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, mindestens ein Drittel der Getreideprodukte als Vollkorn zu konsumieren.
© Kaloyan Gichev/ Pixabay
BÄKO-magazin Ausgabe 12-25 Titel
Branche aktuell

Mehr Vollkorn wagen

Beim 18. Wissenschaftlichen Symposium der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft drehte sich alles um Vollkorn. Neue Impulse aus Wissenschaft und Praxis zeigen Wege, wie das Potenzial von Vollkorn besser genutzt werden kann.

Das 18. Wissenschaftliche Symposium des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft, das vom 25. bis 26. November in Würzburg stattfand, rückte das Thema „Vollkorn im Fokus – Wissenschaftliche Aspekte und Herausforderungen“ in den Mittelpunkt. Den Teilnehmenden wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen von renommierten Expert(inn)en aus Wissenschaft, Forschung und Industrie geboten. Weitere Programmpunkte waren interaktive Diskussionen und ein Austausch zu europäischen Initiativen.

 

Imagewechsel erforderlich

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Wie kann die Diskrepanz zwischen klaren Gesundheitsempfehlungen und dem niedrigen Vollkornverzehr geschlossen werden? Die Ballaststoffaufnahme in Deutschland basiert zum großen Teil auf dem Verzehr von Brot, dabei haben sich die Geschmacksvorlieben in den letzten Jahren deutlich zu helleren Gebäcken verschoben. Vollkorngebäcke aus „Weißem Weizen“ erreichen beides: Sie liefern viele Ballaststoffe und weisen eine helle Krume auf. Auch der Roggen kann mit Ballaststoffreichtum und Nachhaltigkeit punkten. Für eine echte Renaissance des Roggens erfordert es aber einen Imagewechsel vom Grundnahrungsmittel zum „Lifestylefood“. Die Quintessenz: Schon heute können Verbraucher/innen aus einem breiten Angebot an Getreideprodukten wählen. Jetzt müssen sie nur noch mehr Vollkorn wagen.

 

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