Der saison- und kalenderbereinigte Umsatzindex des Datev-Mittelstandsindex erreicht 97,9 Punkte; ein Zuwachs um 1,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat beträgt der Anstieg 0,7%. Dabei zieht sich der Aufwärtstrend durch alle betrachteten Unternehmensgrößen und ist in den meisten Branchen sichtbar. „Der August bringt beim Umsatz eine Verbesserung. Das starke Gastgewerbe und die kleinen Unternehmen setzen wichtige Akzente und führen den Mittelstand wieder über das Vorjahresniveau“, sagt Datev-CEO Prof. Dr. Robert Mayr. „Die Beschäftigung zieht jedoch nicht mit und die weiterhin hohen Lohnkosten halten den Druck auf die Unternehmen hoch.“
Bei den kleinen Unternehmen fällt der Zuwachs laut Index mit einem Wert von 2,2% am stärksten aus. In der Betrachtung der Branchen verzeichnet das Gastgewerbe mit 10,2% das größte Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr. Das Schlusslicht bildet der Handel mit einem Umsatzrückgang von 1,3%, im Baugewerbe bleibt der Umsatz mit minus 0,2% nahezu stabil.
Hohes Lohnwachstum und sinkende Beschäftigung
Den positiven Effekten des überwiegenden Umsatzzuwachses steht die Entwicklung der Löhne und Gehälter gegenüber. Mit einem Plus von 5,6% bewegen sie sich in höherem Maß nach oben als die Umsätze. Diese Entwicklung betrifft alle Unternehmensgrößen und Branchen, an der Spitze steht auch hier das Gastgewerbe mit einem Zuwachs von 6,3%. Die Beschäftigung sinkt saison- und kalenderbereinigt nochmals um 0,1% unter den Vorjahreswert. Lediglich bei den sogenannten Sonstigen Dienstleistungen gibt es eine Aufwärtsentwicklung um 0,9%. In der Betrachtung nach Größenklassen sorgen erneut die Kleinstunternehmen für einen Lichtblick, die mit einem Plus von 0,7% noch Beschäftigung aufbauen.
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