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Im März 2026 verzeichnen fast alle Branchen Zuwächse, doch das Niveau von 2022 wird weiterhin nicht erreicht.
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Mittelstand
BÄKO-magazin Ausgabe 5-26 Titelblatt
Branche aktuell

Leichte Umsatzimpulse

Kleine Unternehmen sorgen im März 2026 für ein vorsichtiges Umsatzplus im Mittelstand, während Kleinstunternehmen weiter Rückgänge verzeichnen. Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt, wie der Datev Mittelstandsindex zeigt.

Kleine Unternehmen mit zehn bis 49 Mitarbeitenden sorgen im März 2026 für leichte Umsatzimpulse im Mittelstand. Sie steigern ihre Umsätze im Vorjahresvergleich saison- und kalenderbereinigt um 3,5%, wie die aktuellen Daten des Datev Mittelstandsindex zeigen. Dagegen verzeichnen Kleinstunternehmen einen Rückgang von 3,8%. Insgesamt ergibt sich für den Mittelstand gegenüber März 2025 ein Wachstum von 0,2%. Im Vergleich zum Vormonat steigt der saison- und kalenderbereinigte Umsatzindex um 1,0% auf 97,0 Punkte. 

 

 

„Die Umsatzentwicklung bleibt verhalten. Während die Löhne weiter deutlich steigen, kommt die Beschäftigung kaum voran. Damit zeigt sich ein insgesamt unausgewogenes Bild aus steigenden Kosten und nur moderaten Umsatzimpulsen – der Spielraum für den Mittelstand bleibt entsprechend begrenzt. Das ist keine Erholung, sondern Stillstand unter Druck“, so Datev-CEO Prof. Dr. Robert Mayr.

Mit Blick auf die Branchenumsätze gibt es positive Entwicklungen. Teilweise erklärt sich das jedoch durch die niedrige Vergleichsbasis der schwachen Vorperioden. Das Verarbeitende Gewerbe hat im Vergleich zum Vorjahr mit 3,6% das stärkste Umsatzplus. Auch das Baugewerbe (+2,6%) und der Handel (+1,9%) legen zu.

 

 

Die Löhne und Gehälter steigen im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 6,5% erneut deutlich. Besonders stark fällt das Lohnwachstum mit 7,9% im Baugewerbe aus. Die Beschäftigung entwickelt sich insgesamt kaum. Auffällig sind die regionalen Unterschiede: Während einzelne westdeutsche Bundesländer leichte Zuwächse verzeichnen, ist die Beschäftigung in Ostdeutschland durchgängig rückläufig. Besonders deutlich fällt der Rückgang in Sachsen-Anhalt mit -1,5% aus.

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