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Die durchschnittliche Leckagerate von Kälte- und Klimaanlagen lag 2025 nur noch bei 1,0%.
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Kältemittel
BÄKO-magazin Titel Ausgabe 7-26
Branche aktuell

Kältemittel-Leckageraten auf Rekordtief

Die Kälte- und Klimabranche in Deutschland hat ihre Umweltauswirkungen weiter reduziert: Nach aktuellen Auswertungen des Verbands Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) ist die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate 2025 auf nur noch 1% gesunken.

Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) meldet einen deutlichen Rückgang der Kältemittel-Leckageraten in Deutschland. Grundlage sind anonymisierte Daten aus der Branchensoftware „VDKF-LEC“, die Angaben von knapp 67.000 Anlagenbetreibern und rund 307.000 Kälte- und Klimaanlagen umfasst.

Demnach lag die durchschnittliche Leckagerate über alle Anlagentypen (Klimaanlagen, Gewerbekälte, Industriekälte und Sonderanlagen) hinweg – einschließlich Havarien – im Jahr 2025 bei lediglich 1,0%. Zum Vergleich: 2017 war sie mit 3,2% noch mehr als dreimal so hoch. Die höchsten Leckageraten haben Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7%), die niedrigsten im Bereich Splitklima (0,4%).

 

 

Umweltbewusstsein steigt

Dies ist ein beachtlicher Erfolg der gesamten Kälte-/Klimabranche: Hersteller, Anlagenbauer und Betreiber legen immer größeren Wert auf die Dichtheit von Anlagen. Gründe hierfür sind aus Sicht des VDKF:

  • ein gestiegenes Bewusstsein bei Betreibern und Fachbetrieben für die Umweltauswirkungen der direkten Emissionen von fluorierten Kältemitteln
  • schärfere Vorgaben der novellierten F-Gase-Verordnung
  • erweiterte Pflichten für Dichtheitskontrollen
  • dichtere Bauweise von Anlagen
  • gestiegene Kältemittelpreise

Der Anteil der direkten Treibhausgasemissionen (durch Leckagen) an den Gesamtemissionen wird im Verhältnis zu den indirekten Emissionen (durch Energieverbrauch) immer kleiner.

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