Der neue Erntebericht 2026 von IREKS zeigt deutliche regionale Unterschiede bei Getreidemengen und -qualitäten, die vor allem auf Witterung und Bodenverhältnisse zurückzuführen sind. Dennoch könnten die Qualitäten mit einer guten Bandbreite insgesamt überzeugen. Erfreulich sei außerdem der geringe Krankheitsdruck bei den Getreidekulturen. Die Erntemenge beschreibt der Bericht als unterdurchschnittlich, aber noch ausreichend. Herausfordernd für die Logistik sei das Niedrigwasser auf den großen Wasserstraßen. Große Mengen an Getreide würden daher in den nächsten Wochen eingelagert und erst nach Bedarf an den Handel und Mühlen abgegeben. Dadurch könne sich das Qualitätsbild in den nächsten Monaten nochmals verändern.
Gute bis sehr gute Backqualitäten
Die ersten Backversuche mit neuen Weizen- und Roggenmehlen lieferten laut IREKS durchweg gute Ergebnisse. Beim Übergang auf die neue Mehlqualität sollten keine Probleme innerhalb der betrieblichen Prozesse auftreten, teilt das Unternehmen mit. Damit sich die Qualität und die Frischhaltung von Brot und Brötchen nicht verschlechtern, seien Anpassungen bei den Führungen notwendig, etwa leicht verlängerte Teigruhezeiten bei Weizen- wie auch bei Roggenmehlen.
Der Erntebericht 2026 von IREKS kann hier abgerufen werden (PDF). Einen umfassenden Bericht zur Getreideernte 2026 lesen Sie darüber hinaus in der November-Ausgabe des BÄKO-magazins.













