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Der heimische Gemüseanbau reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken.
© Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL)
BÄKO-magazin Titel E-Paper Ausgabe 6-26
Branche aktuell

Hohe Gemüseimporte

Die heimische Landwirtschaft kann den Bedarf an Gemüse nicht decken. So wird frisches Gemüse zu großen Teilen importiert. Die wichtigsten Lieferländer sind Spanien und die Niederlande.

Ein großer Teil des frischen Gemüses, das wir in Deutschland verbrauchen, wird aus dem Ausland importiert. Denn Faktoren, wie etwa das Klima, die Bevölkerungsdichte sowie ein hohes Lohnniveau, bremsen den heimischen Anbau aus. Die mit Abstand wichtigsten Lieferländer sind Spanien und die Niederlande. Besonders auffällig ist das bei Gurken: Rund 84 Prozent der importierten Gurken kommen aus diesen beiden Ländern.

 

Tomaten werden überwiegend importiert

Mengenmäßig sind Tomaten das wichtigste Importgemüse. 2024 wurden rund 736.000 Tonnen nach Deutschland eingeführt – fast die Hälfte davon aus den Niederlanden. Tomaten sind das beliebteste Gemüse hierzulande, aber nur etwa zwölf Prozent der Frischware stammen aus heimischem Anbau. Nimmt man auch verarbeitete Tomatenprodukte hinzu, sinkt der Anteil sogar bis auf knapp vier Prozent. Anders sieht es beim Salat aus: Mehr als die Hälfte des hierzulande verbrauchten Salats wird von der heimischen Landwirtschaft angebaut. Die für den deutschen Markt zusätzlich benötigten Salate werden zu 71 Prozent aus Spanien und Italien importiert.

 

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