Der Preis für Handwerksgeschichte wird laut Ankündigung des ZDH im zweijährigen Turnus jeweils Ende Januar aller geraden Jahre vergeben werden. Am 31. Januar 2024 wurden erstmals Preise für Handwerksgeschichte im Meistersaal im Haus des Deutschen Handwerks verliehen. Ausgezeichnet wurde u.a. eine Quellensammlung zur Aschaffenburger Bäckerinnung mit zeitlichem Schwerpunkt auf die Zeit des NS-Regimes. Ein Rückblick und Informationen zu den ausgezeichneten Projekten finden sich auf der Website des ZDH.
Derzeit läuft die zweite Ausgabe des undotierten Formats, das sich an Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen richtet, die ihre eigene Geschichte reflektieren und sie gezielt für ihre Kommunikation einsetzen. Die Preisverleihung ist für den 30. Januar 2026 vorgesehen.
Wissenschaftliche Forschung fördern
Zu seiner dritten Ausgabe 2028 soll der Preis für Handwerksgeschichte durch einen dotierten Wissenschaftspreis ergänzt werden. Dieser richtet sich an (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an Archive, Museen, Forschungs- und Vermittlungseinrichtungen. Der Wissenschaftspreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, die aufgeteilt werden können. Ausgezeichnet werden können herausragende wissenschaftliche Forschungsarbeiten zur Handwerksgeschichte, aber auch Archivprojekte, die die Erforschung von Handwerksgeschichte voranbringen bzw. Ausstellungsprojekte, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Handwerksgeschichte vorbildlich vermitteln, um eine Erneuerung des Wissens über das Handwerk in der Gesellschaft anzustoßen, teilt der Verband mit. Die Preisgelder sollen vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Die Auslobung mit Kriterien und Bewerbungsunterlagen wird im März 2026 erfolgen. Die Bewerbungsfrist endet im Juni 2027.










