Mit der Zusammenführung der beiden Unternehmen am 1. Oktober 2026 stellen beide Familienunternehmen die Weichen für eine langfristig erfolgreiche Zukunft. Alle 120 Heislitz-Mitarbeitenden werden übernommen und die Heislitz-Standorte bleiben bestehen. Das Backhaus Schröer feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen und wird heute von der zweiten und dritten Generation der Familie geführt. Mit mehr als 50 Standorten im Rhein-Main-Gebiet und 380 Mitarbeitenden steht das Unternehmen für handwerkliche Qualität, Verlässlichkeit und nachhaltige Unternehmensentwicklung.
Viele Gemeinsamkeiten
Die Familien Schröer und Heislitz sind seit Langem freundschaftlich verbunden und teilen dieselben Vorstellungen von Qualität, familiärer Verantwortung und einem respektvollen Miteinander. Das Backhaus Heislitz verfügt aktuell über elf Standorte – darunter auch die 2013 etablierte gläserne Produktion und der charakteristische „Drive-Hin“ in Kriftel. Diese Fachgeschäfte schließen eine Lücke im Filialnetz vom Backhaus Schröer– beide Backhäuser hatten bis dato ein „Gentlemen’s Agreement“ hinsichtlich der jeweiligen regionalen Ausdehnung. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Backhauses Heislitz in die Zukunft zu gehen. Jeder Einzelne wird gebraucht und ist ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Weges. Bewährtes soll erhalten bleiben, gleichzeitig möchten wir die Stärken beider Häuser miteinander verbinden“, erklärt Familie Schröer.
„Für uns war entscheidend, eine langfristig verlässliche Lösung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Kundschaft und unsere Standorte zu finden. Mit dem Backhaus Schröer haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte und unseren Qualitätsanspruch teilt“, betont Matthias Heislitz. Man habe diverse Wege der Unternehmensnachfolge geprüft und sich aufgrund der „gleichen DNA“ für diese „ideale Lösung auch für unsere Tradition“ entschieden.
Kontinuität gewährleistet
Für zusätzliche Kontinuität sorgt Annika Heislitz: Sie bleibt dem Unternehmen erhalten und wird die Zusammenführung der Backhäuser als Leiterin Unternehmensintegration verantworten. Gemeinsam mit Hans-Hermann, Kai und Tim Schröer wird sie die Weiterentwicklung der Standorte und des gemeinsamen Unternehmens aktiv mitgestalten. Die Zusammenführung soll in den kommenden Wochen im engen Austausch mit den Beschäftigten gestaltet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Begegnungen, offene Gespräche und ein vertrauensvolles Zusammenwachsen beider Backhäuser. „Hier entstehen Synergien!“, ist Matthias Heislitz von der Zukunftsfähigkeit des neuen Unternehmens überzeugt.










