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Seit dem Jahr 2013 fördert die Stiftung „Meisterstück“ traditionelle Handwerksberufe.
© Willfried Wende/ Pixabay
Titelseite BÄKO-magazin Ausgabe 3-26
Branche aktuell

Förderung für die Besten

Traditionelle Handwerksberufe liegen der Stiftung „Meisterstück" am Herzen. Seit dem Jahr 2013 fördert sie begabte Personen, die eine Ausbildung in einem traditionellen Handwerk absolvieren oder Gesellen, die sich auf Wanderschaft begeben wollen.

Seit über zehn Jahren fördert die Stiftung Meisterstück die Berufsausbildung sowie Fortbildungen in traditionellen Handwerksberufen. Die Stipendien in Höhe von 2.500 Euro (ggf. auch höher) werden jeweils für zwölf Monate vergeben. Um ein Stipendium zu erhalten, müssen Antragsteller gute bis sehr gute Leistungen nachweisen.

Mit dem Antrag sind folgende Nachweise einzureichen:

  • schulische sowie berufsschulische Abschlusszeugnisse („Gesellenprüfung“)
  • Auszeichnungen für das Gesellenstück
  • Arbeitszeugnisse oder ähnliche Dokumente
  • zwei persönliche Beurteilungen durch bisherige Lehr- bzw. Ausbildungskräfte
  • Beschreibung der mit dem Erlangen des Meisters angestrebten Ziele
  • Erläuterung des Begriffs „Tradition“ in Hinblick auf den jeweiligen Lehrberuf
  • falls vorhanden: Nachweise über soziales und/oder politisches Engagement

 

Unterstützung auch für die Wanderschaft

Die Gesellenwanderschaft, auch Walz genannt, ist eine alte Tradition, die sich auch heute großer Beliebtheit erfreut. Damit ein solches Vorhaben nicht am Geld scheitert, fördert die Stiftung „Meisterstück“ auch diese Form von Weiterbildung.

Um eine Förderung zu erhalten, muss der Antragsteller die Ernsthaftigkeit seines Vorhabens der Wanderschaft nachweisen. Darüber hinaus sind folgende Nachweise einzureichen: 

  • schulische sowie berufliche Zeugnisse (falls zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits vorhanden Gesellenbrief) 
  • Arbeitszeugnisse, Empfehlungsschreiben, berufliche Auszeichnungen (soweit zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits vorhanden)
  • Abhandlung, aus der die Motivation für die Wanderschaft und die damit angestrebten Ziele deutlich werden
  • Kurze Bestätigung des Exportgesellen (m/w/d) oder der Gesellenvereinigung, aus der die Ernsthaftigkeit des Vorhabens zu erkennen ist
  • falls vorhanden: Nachweise über soziales und/oder politisches Engagement

 

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