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Neue vegane Produkte und Gerichte einzuführen, erweitert das Angebot und bedient eine steigende Nachfrage. 
© Pixabay/ LORENA MENESES
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Branche aktuell

Ernährung im Wandel

Die Planungsphase für den Veganuary 2026 hat begonnen. Die internationale Organisation unterstützt Unternehmen, Gastronomie und Einzelhandel in der kreativen Ideenfindung sowie der Ausgestaltung erfolgreicher Kampagnen.

Die gemeinnützige Organisation Veganuary, die sich im Januar und darüber hinaus für die pflanzliche Ernährungswende in Gesellschaft und Wirtschaft einsetzt, läutet offiziell die Planungsphase für die Kampagne 2026 ein. „Wer am Veganuary teilnimmt, erschließt neue Zielgruppen, bindet Kund/innen, bedient veränderte Konsumgewohnheiten – und steigert so Umsätze im Einklang mit positivem Wandel“, erklärt Christopher Hollmann, Geschäftsführer von Veganuary Deutschland.

Diese fünf Tipps gibt er Unternehmen für einen größtmöglichen Impact ihrer Kampagne:

  • Neue vegane Produkte und Gerichte einzuführen, erweitert das Angebot und bedient eine steigende Nachfrage.
  • Auch die Umstellung von tierischen auf pflanzliche Zutaten entspricht der Nachfrage nach zukunftsfähigen pflanzlichen Rezepturen und Produkten – und macht das Tierprodukt überflüssig.
  • Eine enge Zusammenarbeit mit Veganuary sowie zwischen herstellenden Unternehmen, dem Einzelhandel und der Gastronomie erhöht die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und die Sichtbarkeit pflanzlicher Produkte.
  • Promotions- und Sonderangebote für rein pflanzliche Produkte und Gerichte im Kampagnenzeitraum schaffen mehr Aufmerksamkeit.
  • Beschilderung und klare Botschaften mit Veganuary-Bezug in Geschäften, Restaurants und auf digitalen Kanälen steigern die Sichtbarkeit des pflanzlichen Angebots – zum Beispiel Aufsteller, Regalwobbler, Preisschilder oder Verpackungen mit Veganuary-Logo.

 

 

Innovationsgeist gefragt

Mehr als 1.000 Unternehmen allein in Deutschland und Millionen von Menschen weltweit nahmen zuletzt am Veganuary teil. „Im Veganuary bündelt sich eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Schubkraft, die der pflanzlichen Ernährungswende mehr Geschwindigkeit verleiht und sie durchs ganze Jahr trägt“, so Christopher Hollmann. „Dafür braucht es Innovationsgeist und starke Commitments. Wir laden alle Unternehmen und Institutionen ein, mit uns gemeinsam daran zu arbeiten – im Sinne eines zukunftsfähigen Wirtschaftens können sie nur davon profitieren.“

Aktuelle Daten des Good Food Institute zeigen, dass mehr als drei Viertel der Erwachsenen in Deutschland nach eigenen Angaben ihren Fleischkonsum reduzieren, kein Fleisch essen oder trotz omnivorer Ernährung pflanzliche Alternativen kaufen. 31 Prozent greifen schon heute aus Gewohnheit zu veganen Optionen.

 

 

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