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Energiesparen wird weiter gefördert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sein Förderprogramm „Pilotprogramm Einsparzähler“ bis 2022 verlängert. Im Fokus stehen digitale Energiesparassistenten und digitale Plattformen für Geschäftsmodelle.

Seit dem Jahr 2016 hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für das BMWi mehr als 50 Pilotprojekte zum Energiesparen bewilligt. Gefördert werden zum Beispiel Projekte zur digital gestützten und individualisierten Energieberatung in Echtzeit, automatisch schaltende „Energiespar-Assistenten“ oder innovative Gebäude- und Heizungstechnik. Weil das Förderprogramm von Betrieben so gut angenommen wurde, hat das BMWi es jetzt bis 2022 verlängert. Im Fokus stehen digitale Energiesparassistenten und digitale Plattformen für innovative Geschäftsmodelle für die Energiewende.
Wesentliche Änderungen
Wesentliche Änderungen gegenüber der ersten Förderphase 2016-2018 sind:

  • Die maximale Förderhöhe erhöht sich von einer 1 auf 2 Millionen Euro.
  • Der Anteil der Förderung, der nur nach Nachweis eingesparter Energiemengen ausgezahlt wird, erhöht sich von 50 auf 75 Prozent. Neben Strom, Gas, Wärme und Kälte sind nun auch Projekte zum Einsparen von Öl-basierten Brennstoffen, Biomasse und Primärenergie förderfähig.
  • Leuchtturmprojekte zur Stärkung des Marktes zur Finanzierung von Energieeffizienz werden zusätzlich mit bis zu 200.000 Euro und einer Förderquote von 80 Prozent gefördert. Damit können freiwillige Energieeffizienz-Wettbewerbe und Handelsplattformen für eingesparte Energie von Unternehmen, Energieagenturen oder sonstigen interessierten und befähigten Akteuren umgesetzt werden.

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