on on on
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat bekannt gegeben, dass die Preise für Lebensmittel im Großhandel im Januar so stark gestiegen sind wie seit 26 Jahren nicht mehr.
© Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat bekannt gegeben, dass die Preise für Lebensmittel im Großhandel im Januar so stark gestiegen sind wie seit 26 Jahren nicht mehr. Milch, Eier und Speiseöle wurden teurer, besonders stark ist der Preisanstieg beim Getreide - es wurde um mehr als 50%teurer. Diese Preissteigerung hatte sich bereits Ende 2007 angekündigt, denn schon im November und Dezember war der Index der Großhandelspreise um 5,7 bzw. 5,1% gestiegen. Im Januar wurde dann die 6%-Hürde geknackt: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise um 6,6%, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit stiegen die Großhandelspreise so stark wie seit Juni 1982 nicht mehr.Besonders drastisch war die Teuerungsrate im Januar bei Lebensmitteln: Die Preise für Getreide, Saaten und Futtermittel stiegen gegenüber dem Vorjahr um 54,6%. Für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette wurden 25,8% mehr verlangt. Die Preise für Zucker stiegen auf Großhandelsebene gegenüber dem Vorjahr um 9,2%. Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 19,9%.
BÄKO-magazin Titel Ausgabe 9_26
Branche aktuell

Drastischer Preisanstieg bei Lebensmitteln

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat bekannt gegeben, dass die Preise für Lebensmittel im Großhandel im Januar so stark gestiegen sind wie seit 26 Jahren nicht mehr.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat bekannt gegeben, dass die Preise für Lebensmittel im Großhandel im Januar so stark gestiegen sind wie seit 26 Jahren nicht mehr. Milch, Eier und Speiseöle wurden teurer, besonders stark ist der Preisanstieg beim Getreide – es wurde um mehr als 50%teurer. Diese Preissteigerung hatte sich bereits Ende 2007 angekündigt, denn schon im November und Dezember war der Index der Großhandelspreise um 5,7 bzw. 5,1% gestiegen. Im Januar wurde dann die 6%-Hürde geknackt: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise um 6,6%, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit stiegen die Großhandelspreise so stark wie seit Juni 1982 nicht mehr.Besonders drastisch war die Teuerungsrate im Januar bei Lebensmitteln: Die Preise für Getreide, Saaten und Futtermittel stiegen gegenüber dem Vorjahr um 54,6%. Für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette wurden 25,8% mehr verlangt. Die Preise für Zucker stiegen auf Großhandelsebene gegenüber dem Vorjahr um 9,2%. Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 19,9%.

Getreide

Marktplatz Digital

Das könnte Sie auch interessieren

Das Bild zeigt das Cover des neuen Ernteberichts 2026 von IREKS. Auf dem Titel sind ein Mähdrescher und ein Anhängergespann bei der Getreideernte zu sehen.
Getreide
Das Bild zeigt ein Weizenfeld bei Sonnenschein mit Fokus auf den Ähren.
Das Bild zeigt Roggenähren aus der Nähe auf einem Getreidefeld unter blauem Himmel.