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Auch in diesem Jahr ist das gemeinsame Feiern am Neißeufer wieder möglich im Rahmen des deutsch-polnischen Projekts „Brückenadvent 2025“.
© Axel Lange
TITEL BÄKO-magazin 1-26
Branche aktuell

Brückenadvent mit Genuss

Der grenzüberschreitende Brückenadvent lädt vom 12. bis 14. Dezember zum gemeinsamen Feiern zwischen Görlitz und Zgorzelec ein. Höhepunkt für das Bäckerhandwerk ist eine große Mohnstollenverkostung mit rund 30 regionalen Betrieben.

Im Rahmen der Zusammenarbeit der Städte Görlitz und Zgorzelec wurde im vorigen Jahr eine neue Tradition ins Leben gerufen: Der Schlesische Christkindelmarkt in Görlitz erstreckte sich an den letzten drei Tagen über die Altstadtbrücke bis zum Vorplatz in Zgorzelec und verwandelte sich in einen großen, strahlenden Weihnachtsmarkt, den sogenannten Brückenadvent.

Auch in diesem Jahr wird wieder grenzüberschreitend am Neißeufer gefeiert. Für die drei Festtage vom 12. bis 14. Dezember haben die Veranstalter, die Görlitzer Kulturservicegesellschaft und das Miejski Dom Kultury Zgorzelec, ein vielfältiges Programm vorbereitet. Es lädt dazu ein, die Vorweihnachtszeit gemeinsam mit den Nachbarn jenseits der Neiße zu erleben und die Traditionen der Grenzregion besser kennenzulernen. Finanziert wird das deutsch-polnische Projekt „Brückenadvent 2025“ u.a. aus dem „Interreg-Programm“.

 

 

Mohnstollenverkostung direkt an der Neiße

Höhepunkt für die Bäcker der Region wird die große Mohnstollenverkostung sein: Verkostet und geprüft werden Produkte aus rund 30 regionalen Bäckereien von Dresden bis Breslau. „Nachdem wir im letzten Jahr schon so viel Besucher hatten, dass die Altstadtbrücke im wahrsten Sinne des Wortes fast überquoll, haben wir uns in diesem Jahr für den Bereich direkt an der Neiße entschieden. Hier können unsere Gäste ganz entspannt genießen“, sagt Gerd Weise von der Görlitzer Kulturservicegesellschaft. Sachsens bekanntester Stollenprüfer André Bernatzky von der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks wird sich allen Mohnstollen widmen und diese entsprechend „auszeichnen“.

Der Kubschützer Dorfbäcker und Obermeister des Landesinnungsverbands Saxonia des sächsischen Bäckerhandwerks, Stefan Richter, und sein Kollege Armin Hübner aus Horka sind Co-Initiatoren. „Wir freuen uns auf den grenzüberschreitenden Genuss und über den zahlreichen Zuspruch auch aus den Kreisen der sächsischen und niederschlesischen Bäckereien. Und damit natürlich auf einen wahrhaft genussvollen Freitagnachmittag in Görlitz“, so Hübner und Richter.

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