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Mehlstaub in der Backstube ist ein Risiko für die Atemwege. Die BGN bietet Hilfsmaßnahmen und Tipps zur Vorbeugung. (Symbolbild)
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BGN bietet Mehlstaubmessungen

Zu viel Mehlstaub in der Luft kann zu Atemwegserkrankungen führen. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) bietet kostenlose Messungen an.

Mit der Arbeitssicherheits-Information „Vermeidung von Bäckerasthma“ gibt die BGN Bäckereien zahlreiche Arbeitsverfahren und Maßnahmen an die Hand, um Mehlstaub in der Backstube zu vermeiden und so das Risiko für Bäckerasthma zu verringern. Handwerksbäcker, die diese Basismaßnahmen umsetzen, können sich deren Wirksamkeit in ihrer Backstube von der BGN bestätigen lassen. Die Berufsgenossenschaft kommt für Mehlstaubmessungen direkt in den Betrieb – schichtbegleitend und ohne Einschränkungen des Betriebsablaufs.

 

So läuft die Messung ab

Gemessen wird an der Silowaage, an Knetmaschinen, vorrangig aber unmittelbar an Mitarbeitenden, die Umgang mit Mehl haben. Wer sich für so eine Messung zur Verfügung stellt, bekommt eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro. Teilnehmende Betriebe erhalten einen Messbericht, der ihnen zeigt, wo sie in puncto Mehlstaub stehen – und sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit im gesamten Bäckerhandwerk. Denn die Ergebnisse fließen in das Präventionsprojekt „EGU Mehlstaub“ ein, das die Wirksamkeit guter handwerklicher Praxis zeigt und zur Vermeidung von Bäckerasthma beiträgt („EGU Mehlstaub“ Ermittlung der Mehlstaubexposition in Betrieben mit guter handwerklicher Praxis).

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