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Das Unfallgeschehen in den Branchen der BGN zeigt bei den meldepflichtigen Unfällen seit 2019 einen deutlichen Rückgang. Die Beiträge für 2025 sinken im Durschnitt. (Symbolbild)
© ChatGPT/BÄKO-magazin
Das Symbolbild zeigt einen Beitragsbescheid für 2025 auf einer Edelstahl-Arbeitsfläche in einer Backstube, im Hintergrund unscharf Mehlsäcke, Backbleche und ein Ofen.
BÄKO-magazin Titel Ausgabe 4-26
Branche aktuell

BGN beschließt neuen Beitragsfuß

Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat in seiner April-Sitzung den Beitragsfuß für das Jahr 2025 beschlossen. Nominal steigt er leicht, durchschnittlich sinken jedoch die Beiträge.

Der neue Beitragsfuß für das Jahr 2025 beträgt 0,3334 (je 100€ Entgelt), der Vorschuss-Beitrag wurde auf 0,3210 festgesetzt. Nominal steigt der Beitragsfuß zwar leicht, durch den im vergangenen Jahr beschlossenen neuen Gefahrtarif mit größtenteils niedrigeren Gefahrklassen ergibt sich aber laut der Berufsgenossenschaft bei einer durchschnittlichen Gefahrklasse eine Senkung des Beitrages um ca. 4%; für Unternehmen des Backgewerbes beträgt die Senkung laut BGN sogar rund 8%.

 

Rückgang im Unfallgeschehen

Das Unfallgeschehen in den Branchen der BGN zeigt mit -3,4% bei den meldepflichtigen Unfällen ebenfalls einen leichten Rückgang (2025: 65.739, Vorjahr 68.080). Über den Zeitraum von 2019 bis 2025 ergibt sich eine positive Entwicklung der Arbeitsunfälle: Der Rückgang in dieser Zeitperiode beträgt 20,1%. Insgesamt wendete die BGN im vergangenen Jahr 557,3 Mio. Euro für Entschädigungsleistungen auf (Vorjahr: 545,1 Mio. Euro), ein Anstieg um 2,2%. Ursache hierfür sind vor allem Kostensteigerungen im Gesundheitswesen. Wie hoch Behandlungsfälle sein können, zeigen zwei Beispiele: Der Fall einer ambulanten Heilbehandlung im vergangenen Jahr kostete 147.300 Euro; die bisherigen Gesamtkosten des Falls betragen rund 900.000 Euro. Die teuerste stationäre Behandlung im vergangenen Jahr kostete 362.000 Euro, in diesem konkreten Fall betragen die bisherigen Gesamtkosten 750.000 Euro.

BGNSicherheit
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