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Josephine Jachmann „lebt“ Schokolade.
© Ronny Kürschner
Branche aktuell

Begeistert für die süße Kunst

Dresden pflegt und hegt seine lange Schokoladentradition: Josephine Jachmann, 19 Jahre jung und angehende Konditorin aus dem 2. Ausbildungsjahr, darf für ein Jahr das 5. Dresdner Schokoladenmädchen sein.

Für die ambitionierte Auszubildende der renommierten Kaffee Wippler GmbH stand schon früh fest, dass sie Konditorin werden wollte. Heute sie immer noch mit Begeisterung dabei, neue Pralinenkreationen und Schokoladentafeln zu entwickeln. Seit zwei Jahren lebt und arbeitet Josephine nun in ihrer Wahlheimat Dresden, wo sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen darf. „Ich liebe es, aus Schokolade Genussmomente zu erschaffen, die dazu beitragen Menschen zu verbinden. Denn Schokolade kann trösten, aufmuntern und ein Symbol für Liebe sein“, sagt Josephine. Sie betrachtet Schokolade als ein vielseitiges Produkt, das auf jedem Teller, egal ob herzhaft oder süß, das gewisse Etwas ausmacht.

 

Ambitionierte Repräsentantin

„Für mich hat die Figur des Dresdner Schokoladenmädchens etwas Märchenhaftes und übt eine Faszination auf die Menschen aus. So können sie den Zauber des Schokoladengenusses wieder neu entdecken“, meint Josephine. „Das Ehrenamt und meine Ausbildung bei Kaffee Wippler in Dresden unterstützen mich dabei. Denn hier lerne ich, außergewöhnliche Dresdener Schokoladenspezialitäten herzustellen“, erklärt sie. Neben ihrer Ausbildung strebt Josephine ständige Weiterbildung an und sucht Inspiration in den Sozialen Netzwerken, um ihre Ideen zu erweitern. Sie hat bereits bei Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Beim „BackStar Contest“ 2023 von Vandemoortele hat sie es von 75 Teilnehmer/-innen ins Finale geschafft. Zur diesjährigen Sachsenback konnte sie sich über einen starken 2. Platz freuen. In Zukunft plant sie die Ausbildung zur Konditormeisterin, um ihren Traum von Lebensmitteln auf höchstem Niveau zu verwirklichen. Als 5. Dresdner Schokoladenmädchen wird Josephine mit Sicherheit ihre Lieblingsschokolade, die Karamell-Crisp-Schokolade, bei ihren Auftritten präsentieren.

Kathrin Wippler, Geschäftsführerin der Kaffee Wippler GmbH, unterstützt sie dabei: „Es macht mir einfach Freude, junge und für unseren schönen Beruf brennenden Menschen, wie Josephine zu begleiten. Wir sind stolz, dass Josephine das Amt für ein Jahr übernehmen wird und sind ganz sicher, dass sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem Gespür für das Feine und Außergewöhnliche, eine würdige Vertreterin ist.“ Auch Jens Gradel, Obermeister der Konditoreninnung Dresden, ist sehr glücklich mit der Wahl des Schokoladenmädchens: „Mit Josephine haben wir wieder eine würdige Repräsentantin unseres Handwerks gefunden und gewählt. Sie liebt ihren Beruf und das sieht man in ihrem handwerklichen Können. Auch ihr Wissen rund um die Geschichte Dresdens als ehemalige Schokoladen(haupt)stadt hat uns stark beeindruckt.“

 

Besinnung auf große Tradition

„Schokoladen(haupt)stadt?“ Ja, denn am 22. Mai 1939 wurde in Drrsden weltweit erstmals eine „Schokolade mit Eselsmilch versetzt“ zum Verkauf angeboten und Dresden somit in die einzigartige Lage versetzt, sich  Erfinder der Milchschokolade nennen zu dürfen. „Erschienen ist die Anzeige im Dresdner Anzeiger im Jahr 1839 und Hersteller dieser Weltneuheit waren die Dresdner Schokoladenfabrikanten Jordan & Timaeus. Bis vor wenigen Jahren hatten die Schweizer das Recht beansprucht, Erfinder der Milchschokolade gewesen zu sein. Allerdings stellte der Schweizer Chocolatier Daniel Peter seine Milchschokolade erst im Jahr 1876 her, teilt die Dresdener Konditoreninnung mit.

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