Viele kleine Betriebe in den Nahrungsmittelgewerben stehen beim Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz vor den gleichen Herausforderungen: Der Zugang wirkt komplex, Gefährdungsbeurteilungen fehlen oft, und die Organisation der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung wirft Fragen auf. Mit zwei Angeboten zeigt die BGN, wie der Einstieg dennoch unkompliziert gelingt:
Beratungsbedarf erkennen
Speziell abgestimmt auf kleine Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten ist das Kompetenzzentrenmodell. In einer entsprechenden Online-Schulung oder einem Fernlehrgang qualifizieren sich Unternehmerinnen und Unternehmer, um ihren eigenen Beratungsbedarf zu erkennen. Sie können sich dann von Fachleuten der Zentren kostenfrei in allen Fragen des Arbeitsschutzes unterstützen lassen. Das macht eine praxisnahe, günstige Betreuung möglich – ohne weitere Kosten durch Dienstleister.
Die richtige Basis schaffen
Paragraf fünf des Arbeitsschutzgesetzes verpflichtet Arbeitgeber zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Mit der digitalen Gefährdungsbeurteilung im BGN‑Extranet stellt die BGN ein Werkzeug bereit, das die gesetzlich geforderte Dokumentation erleichtert und rechtssicher unterstützt – per Laptop, Tablet oder Smartphone. So wird Arbeitsschutz auch für kleine Betriebe leichter machbar.










