on on on
Hoffnungsvoller Blick auf den Abwehrschirm (Symbolbild)
© adamtepl/pixabay.com 2018
Branche aktuell

Alle Hoffnung auf Abwehrschirm

Wie die Bundesregierung aktuell mitteilt, wird ein Abwehrschirm über 200 Mrd. Euro zur Entlastung beim Thema Strom- und Gaspreisen gespannt.

Dazu heißt es, damit die Preise für Storm und Gas sinken, spannt die Bundesregierung einen Abwehrschirm in Höhe von 200 Mrd. Euro. Er dient u.a. zur Finanzierung einer Gaspreisbremse und soll dazu beitragen, dass alle gut zurechtkommen und die Preise bezahlen können. Näheres ist auch hier zu entnehmen.

Statement von ZDH und ZV

Zu dem am Donnerstag von der Bundesregierung vorgelegten Eckpunktepapier zu den Maßnahmen zur Absenkung der Gaspreise erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Es ist ein gutes Signal, dass sich die Bundesregierung auf eine Gaspreisbremse verständigt hat. Wir haben eine solche Energiekostenabfederung für kleine und mittlere Betriebe über eine Preisbremse bereits vor Wochen im Vorfeld der Kabinettsklausur in Meseberg vorgeschlagen. Damit dieses Instrument seine volle Wirkung erzielen kann, kommt es jetzt aber vor allem die konkrete und schnelle Umsetzung an. Hier sehen wir aktuell noch viele Fragezeichen. Zudem muss klar sein, dass energieintensive Betriebe weiter dringend gezielte und direkte Härtefallhilfen brauchen, um Insolvenzen zu verhindern.“

Und auch Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, nimmt auf Facebook Stellung: „Unser Einsatz zeigt erste wichtige Erfolge: Der Bund einigt sich auf 200 Mrd. Abwehrschirm! Nach gestrigem Beschluss der Bundesregierung soll in letzter Minute die umstrittene Gasumlage abgeschafft werden; die Mehrwertsteuersenkung auf Gas greift trotzdem. Zudem ist neben einer Strompreisbremse nun auch eine Gaspreisbremse geplant. Bundeskanzler
Scholz sprach von einem „Doppel-Wumms“. Das erweitert geplante Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) und das KMU-Programm gehen in den genannten Maßnahmen auf. Auch eine weitere Forderung des ZV scheint aufgegriffen zu sein: endlich soll es ein Belastungsmoratorium zur Vermeidung unverhältnismäßiger Bürokratie geben. Nun müssen die Maßnahmen zügig umgesetzt und aktiviert werden! Wir bleiben dran…”

 

HandwerkPolitikZentralverband

Marktplatz Digital

Das könnte Sie auch interessieren