In Deutschland wird auf rund 72.000 Hektar Obst angebaut – das ist weniger als ein halbes Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Beinahe zwei Drittel der Obstanbaufläche werden für den Anbau von Äpfeln und Erdbeeren genutzt. Bei Äpfeln ist der ökologische Anbau besonders verbreitet. Fast ein Viertel der Anbaufläche wird ökologisch bewirtschaftet. Bei Erdbeeren hingegen sind es nur 2,7 Prozent. Auffällig ist der starke Zuwachs bei Bio-Heidelbeeren. Hier ist die Anbaufläche in den vergangenen zwei Jahren um mehr als die Hälfte gewachsen. Insgesamt werden knapp 18 Prozent der Obstanbaufläche ökologisch bewirtschaftet.
Freilandanbau bei Erdbeeren geht zurück
Im vergangenen Jahr betrug die Fläche im Baumobstanbau 47.050 Hektar. Davon entfielen 32.990 Hektar auf Apfelplantagen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2024 auf 13.150 Hektar Erdbeeren angebaut. Fast 60 Prozent der Fläche entfiel auf Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Während der Freilandanbau immer mehr zurückgeht (minus 5.900 Hektar im Vergleich zu 2016), steigt der Anbau unter Schutzabdeckungen wie Folientunneln oder in Gewächshäusern (plus 1.100 Hektar im Vergleich zu 2016). Denn geschützt lassen sich pro Hektar etwa doppelt so viele Früchte ernten wie im Freiland.










