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Genossenschaftlich voran: Die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder und der geschäftsführende Vorstand der BÄKO Berg + Mark sorgen in enger Zusammenarbeit für die Stabilität der Genossenschaft.
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Das Gruppenbild zeigt die Aufsichtsratsmitglieder und den geschäftsführenden Vorstand der BÄKO Berg + Mark auf der Generalversammlung am 18. Juni 2026.
BÄKO-magazin Titel Ausgabe 7-26
BÄKO aktuell

Verlässlichkeit bewiesen

Im historischen ambiente des „Lokschuppens“ in Erkrath kamen die Mitglieder der BÄKO Berg + Mark am 18. Juni 2026 zur Generalversammlung zusammen. Trotz fordernder Rahmenbedingungen wurde der Förderauftrag auch 2025 verlässlich erfüllt.

Aufsichtsratsvorsitzender Georg Sangermann hieß Mitglieder und Gäste zur 108. Generalversammlung der BÄKO Berg + Mark im Erkrather Lokschuppen herzlich willkommen. In seinem Bericht über das Geschäftsjahr 2025 verdeutlichte der geschäftsführende Vorstand Jörg Warnke, dass sich die Genossenschaft wie das backende Handwerk in herausfordernden Zeiten befinden. Zwar habe das Jahr 2025 für das Bäcker- und Konditorenhandwerk wirtschaftlich zunächst erfreulich begonnen – insbesondere das Karnevalsgeschäft sorgte für einen guten Start –, im weiteren Jahresverlauf sei jedoch ein Nachlassen der Konsumbereitschaft seitens der Verbraucher feststellbar gewesen. Ein Teil der Nachfrage wanderte in Richtung günstigerer Einkaufsmöglichkeiten und Discounter ab. In der Folge musste die BÄKO Berg + Mark einen leichten Umsatzrückgang im Lagergeschäft (–0,87% im Vergleich zum Vorjahr) sowie einen deutlichen Umsatzrückgang im Streckengeschäft (–18,87%) hinnehmen. Warnke hob hervor, dass es der Genossenschaft gemeinsam mit ihren Mitgliedern dennoch gelungen ist, ihre wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

 

Förderauftrag im Fokus

Die BÄKO Berg + Mark erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von rund 54,4 Mio. Euro. Warnke erläuterte den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (–4,96%): Ursächlich waren vor allem Verluste bei Silomehlstreckenabrechnungen und ein 2024 außergewöhnlich starkes Maschinen- und Gerätegeschäft, welches so nicht wiederholt werden konnte. Angesichts der zahlreichen Krisen und Unsicherheiten auf den Märkten sei die Geschäftsentwicklung dennoch positiv zu bewerten, betonte der geschäftsführende Vorstand. Durch eine verstärkte Vorratshaltung habe die Genossenschaft das ganze Jahr über stabile Liefersicherheit gewährleisten können. Wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg habe ein konsequentes Kostenmanagement gehabt. „Unser vorrangiges Ziel ist es, stets vorausschauend zu agieren und unseren Mitgliedern sowie Kunden die größtmögliche Unterstützung zu bieten“, verdeutlichte Warnke.

Den Mitgliedern der BÄKO Berg + Mark kommt eine 2%ige Warenrückvergütung auf alle Umsätze im Lagergeschäft zugute (rund 811 Tsd. Euro). Trotz aller Krisen wurde der Rohaufschlag 2025 nicht erhöht. Für 2026 seien Maßnahmen zu Kostensenkungen eingeleitet, die größtenteils aber erst Anfang 2027 ihre volle Wirkung zeigen. Wie Warnke mit Blick auf aktuelle Projekte erläuterte, baut die Regionalgenossenschaft ihre Strukturen in Richtung Nachhaltigkeit und Effizienz gezielt weiter aus. Neben der Einführung einer neuen Warenwirtschaft im Berichtsjahr werde derzeit der Bau einer PV-Anlage samt großem Speicher und die Umstellung aller Firmen-Pkw auf E-Mobilität vorangetrieben.

Der Jahresüberschuss in Höhe von rund 200,9 Tsd. Euro wird nach einer Einstellung in die Rücklagen von 60,7 Tsd. Euro gemäß dem späteren Beschluss der Versammlung mit rund 126,1 Tsd. Euro den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt. Zudem wird auf die Geschäftsanteile eine Dividende von 10% ausgeschüttet (rund 14,1 Tsd. Euro).

 

Stabile Gremien, treue Mitglieder

ARV Georg Sangermann dankte den geschäftsführenden Vorständen Jörg Warnke und Stefan Gruyters sowie allen Mitarbeitenden und lobte ihre engagierte Arbeit. Guido Schaudin berichtete über Inhalt und Ergebnisse der gesetzlichen Prüfung durch den Genossenschaftlichen Prüfungsverband DHV. Er legte dar, wie umfänglich eine solche Prüfung abläuft. Das Ergebnis: alles ordnungsgemäß und ohne Grund zu Beanstandungen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden durch die Versammlung entlastet. Christian Bauer und Hanno Kraus schieden turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus. Beide wurden durch die Versammlung erneut mit Aufsichtsratsmandaten versehen. Alle Abstimmungen erfolgten einstimmig.

Zum Abschluss der Versammlung ehrte die Versammlung langjährige Mitglieder: Michael Langensiepen und Peter Lütticke (in Abwesenheit) wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, Wilhelm Kanne (in Abwesenheit) für 40 Jahre Treue zur Genossenschaft.

 

Kennzahlen 2025

Umsatz: 54,4 Mio. Euro (–4,96%)
Bilanzgewinn: 140,2 Tsd. Euro
Dividende: 10% (14,1 Tsd. Euro)
Eigenkapitalquote: 68,3%
Mitglieder: 108 (–7)

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