on on on
ARV Peter Nink und der Vorstand der BÄKO Hessen-Rheinland, bestehend aus Olaf Schütz, Matthias Heislitz und Henrik-Dietrich Eckhardt (v.l.), sind mit dem Ergebnis des Jahres 2024 zufrieden.
© BÄKO-magazin
BÄKO-magazin Titelbild 2-26
BÄKO aktuell

Trends und Chancen im Blick

Die Mitglieder der BÄKO Hessen-Rheinland erfuhren auf der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2024 u.a., wie intensiv sich ihre Genossenschaft mit neuen Markttrends und -chancen auseinandersetzt.

Es war ein „ganz normales Jahr“, das die BÄKO Hessen-Rheinland auf ihrer Generalversammlung in der Limburger Stadthalle Revue passieren ließ – doch „normal“ beinhaltet heutzutage immer eine Fülle von Herausforderungen. Gunter Hahn von der BÄKO-ZENTRALE verdeutlichte dies in seinem Grußwort: „Die Märkte sind aus den Fugen!“ Beispielsweise liegen die Kaffee- und Kakaopreise bei teils historischen Höchstwerten; hier eröffnet die BÄKO Alternativen, z.B. mit der Schokoladenalternative ChoViva. „Wir sind nicht nur Besorger, sondern auch Beweger!“, verdeutlichte Hahn die Rolle der BÄKO-ZENTRALE. Der Regionalgenossenschaft dankte er für die gute, enge Zusammenarbeit und lobte: „Die BÄKO Hessen-Rheinland setzt sich aktiv mit Trends und Chancen auseinander.“

Diese Vorlage griff der geschäftsführende Vorstand Olaf Schütz in seinem Vorstandsbericht gerne auf und bescheinigte der Genossenschaftszentrale einen „Service, der seinesgleichen sucht“. Das Netzwerk innerhalb der backenden Branche sei ein großhaltiger Rückhalt für das Bäckerhandwerk. Die BÄKO Hessen-Rheinland hat im Geschäftsjahr 2024 einen Gesamtumsatz von rund 146 Mio. Euro erwirtschaftet; das sind 2,4% weniger als im Vorjahr, was im Wesentlichen auf den Streckenumsatz zurückgeht (–18%). Tarifbedingt gestiegene Personalkosten hatten großen Einfluss auf das gesunkene Betriebsergebnis. Auch für 2025 werde ein geringfügiges Umsatzminus bei stabilem Rohertrag erwartet, berichtete Schütz und verwies ebenfalls auf den zu berücksichtigenden Preisindex.

 

Starke Leistungsbereitschaft

Die Wirtschaftsprüfung hatte in diesem Jahr erstmals  der Freie Genossenschaftsverband e.V. übernommen, dessen Vorstandsmitglied Thomas Gloth den Prüfungsbericht vortrug. Alle Werte wurden dabei als „angemessen“ beurteilt, die hohe Eigenkapitalquote und der komfortable Liquiditätsbestand besonders hervorgehoben. Die Prüfer seien bei der BÄKO Hessen-Rheinland auf eine „leistungsfähige und leistungswillige Truppe“ gestoßen, unterstrich Gloth die gute Zusammenarbeit.

Jahresabschluss und Gewinnverwendung wurden danach einstimmig beschlossen. Demnach wird der Jahresüberschuss – nach Einstellung von 529 Tsd. Euro in die Rücklagen wie folgt verwendet: 76,6 Tsd. Euro aus dem Bilanzgewinn werden als 5%ige Dividende an die Mitglieder ausgeschüttet, 453,8 Tsd. Euro in andere Ergebnisrücklagen eingestellt. Dem Aufsichtsrat, dem ebenso wie dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde, gehören nach ihrer Wiederwahl auch weiterhin die Bäckermeister Ralf Andrae, Peter Nink, Frank Pauly, Bernd Riede und Stephan Schießer an. Peter Nink, der als Aufsichtsratsvorsitzender die Generalversammlung leitete, bedankte sich bei allen Amtsträgern und Mitarbeitern für die verantwortungsbewusste Arbeit.

Olaf Schütz nutzte die Generalversammlung auch, um auf das umfassende Serviceangebot der BÄKO Hessen-Rheinland hinzuweisen – dazu gehören Investitionsfinanzierungsmodelle und Hygienemanagement, ebenso digitale Services (z.B. BÄKO-PAY). „Fordern Sie Ihre BÄKO, damit wir Sie fördern können“, ermunterte Schütz die Mitglieder zu aktiver Partizipation.

 

Kennzahlen 2024

Umsatz: 146 Mio. Euro (–2,4%)
Bilanzgewinn: 530,4 Tsd. Euro
Eigenkapitalquote: 76,4%
Dividende: 5% (76,6 Tsd. Euro)
Mitglieder: 483 (–17)

BÄKO Hessen-RheinlandGeneralversammlungGenossenschaften

Mehr zum Unternehmen

BÄKO Hessen-Rheinland eG

Lützelwiesen 1
35428 Langgöns
Deutschland

Marktplatz Digital

Das könnte Sie auch interessieren