Die Stollenprüfung fand unter Beachtung der Corona-Regeln im BÄKO-Gebäude in Edingen-Neckarhausen statt. Bei der Anzahl der Prüfer von 14 auf 4 zeigt sich deutlich die Reduzierung, um mögliche Risiken für die Teilnehmer klein zu halten. Die Prüfung wurde auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Deutschen Brotinstitut nach DLG – Richtlinien durchgeführt. Im Einsatz für das schmackhafte Stollengebäck testeten die Prüfer Franz Meister, Siegfried Brenneis, Thomas Backenstos und Ernst Schwefel. Unterstützt wurden sie von vier Mitarbeitern der BÄKO Süd-West, die alle ihre beruflichen Wurzeln im Bäcker- und Konditorenhandwerk haben und somit auch über den notwendigen fachlichen Hintergrund verfügen, wie die Genossenschaft mitteilt.
Veränderte Bedingungen, veränderte Ergebnisse
Die Durchführung mit reduzierter Prüferzahl im Lockdown-Monat November machte es notwendig, die Anzahl der Stollen auf maximal zwei Stück je teilnehmenden Betrieb zu beschränken. Trotz dieser Beschränkung hat die exakt gleiche Anzahl von 44 Betrieben wie im Vorjahr an der Stollenprüfung teilgenommen. In Summe wurden 61 Stollenproben eingereicht. Die Ergebnisse fielen etwas schlechter aus als im Vorjahr, 23 (38%) Gold-Prämierungen, 31 (51%) Silberstollen und 7 (11%) Stollen ohne Prämierung. Bedingt durch die Beschränkung der Anzahl der einzureichenden Stollen je Betrieb seien eher die Traditionsstollen zur Prüfung eingereicht worden und weniger Stollenbesonderheiten wie in den Vorjahren. Im Coronajahr eine notwendige Maßnahme, um die Prüfung überhaupt durchzuführen. „Im nächsten Jahr können die Betriebe wieder aus dem vollen Schöpfen und ihrer Kreativität bei den eingereichten Stollen freien Lauf lassen“, so die BÄKO Süd-West mit hoffnungsvoller Vorfreude.
Für den Stollengenuss im Einsatz.
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