Ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Ausrichtung und der unternehmerischen Vision der BÄKO ist das Thema Innovation. Ziel ist es, nicht nur auf Trends zu reagieren, sondern diese frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und in praxisnahe sowie wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für das backende Handwerk zu übersetzen. Ein zentrales Themen- und Trendfeld dieser Entwicklung sind pflanzenbasierte Produkte und funktionale Rohstoffalternativen. Sie zahlen gleichermaßen auf veränderte Ernährungsgewohnheiten, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit sowie auf die zunehmende Volatilität klassischer Rohstoffmärkte ein. Mit der Aufnahme der „Yumgo Vollei-Alternative“ (vegan) und der „Yumgo Eigelb-Alternative“ (vegan) erweitert die BÄKO-ZENTRALE ihr Sortiment nun gezielt um zwei weitere Lösungen in diesem Bereich.
Denn der Markt für pflanzenbasierte Lebensmittel entwickelt sich weiter dynamisch. Gleichzeitig zeigt sich, dass pflanzenbasierte Produkte zunehmend in der Mitte des Marktes ankommen und nicht mehr nur als Nischenlösung wahrgenommen werden. Damit entsteht ein relevantes Marktsegment für funktionale pflanzliche Produkte und Rohstoffalternativen, die nicht nur auf veränderte Konsumentenwünsche einzahlen, sondern auch neue Spielräume im Sortiment eröffnen. Das ist gerade für das backende Handwerk interessant.
Ei neu gedacht
Der Markt für Ei-Alternativen ist recht heterogen und zeigt in der Praxis deutliche Unterschiede. Viele Produkte sind entweder auf reine Kostenoptimierung ausgelegt und ersetzen Ei nur anteilig oder sie sind auf spezifische Anwendungen beschränkt und damit im handwerklichen Alltag nur eingeschränkt nutzbar. Andere Lösungen bieten zwar eine breitere Einsatzmöglichkeit, sind jedoch – ähnlich wie klassisches Vollei – kühlpflichtig und erfordern eine zeitnahe Verarbeitung. Dies führt zu einer zusätzlichen Komplexität in Lagerung und Handling. Auch praktische Tests zeigen, dass nicht alle angebotenen Lösungen die notwendige Prozesssicherheit, Anwendungsbreite und sensorische Qualität im handwerklichen Alltag erfüllen.
Yumgo verfolgt einen anderen Ansatz: Die Produkte sind darauf ausgelegt, Ei als Rohstoffkategorie funktional zu ersetzen – als Vollei- oder Eigelbalternative – und sie ermöglichen damit einen breiten und flexiblen Einsatz im Sortiment bei gleichzeitig einfacher Handhabung. Im Rahmen umfangreicher Backversuche wurde Yumgo praxisnah im direkten Vergleich mit anderen Ei-Alternativen getestet. Vor allem bei Hefeteigen sowie bei Feingebäcken überzeugten die Produkte in Bezug auf Volumen, Porung und Verarbeitung. Auch in sensorischer Hinsicht zeigte sich ein insgesamt stimmiges Ergebnis. Zentraler Vorteil: Bestehende Rezepturen müssen nicht neu entwickelt werden. Das Ei kann in vielen Anwendungen direkt 1:1 ersetzt werden – ohne zusätzlichen Schulungsaufwand oder Anpassung der Prozesse. Damit wird der Einstieg in pflanzenbasierte Produkte für handwerkliche Betriebe deutlich vereinfacht.
Innovation als Strategie
Mit Yumgo erhalten Betriebe eine planbare und stabile Alternative – und zwar unabhängig von kurzfristigen Preisentwicklungen am Rohstoffmarkt. Zusätzlich entfallen Kühlbedarf und Verderbrisiken, was die Lagerung und Handhabung deutlich vereinfacht (keine Kühlpflicht!). Die zwei veganen Neuprodukte – „Yumgo Vollei-Alternative“ und „Yumgo Eigelb-Alternative“ sind jeweils im 1-kg-Beutel erhältlich. Sie eignen sich für den Einsatz u.a. in: Rührkuchen, Biskuit, Muffins, Hefefeingebäck, Mürbeteigen, Cremes und Emulsionen. Beide Produkte sind trocken lagerfähig, einfach zu dosieren und mit langem MHD ausgestattet.
Mit der Einführung von Yumgo unterstreicht die BÄKO-ZENTRALE ihren Anspruch, nicht nur Sortimentsbreite zu bieten, sondern aktiv Impulse für die Zukunft des backenden Handwerks zu setzen. Bernd Erning, Produkt Marketing Manager: „Wir haben uns bewusst für Yumgo entschieden, da es ein gutes Beispiel dafür ist, wie sich Trendthemen, funktionale Innovation und betriebswirtschaftliche Anforderungen sinnvoll verbinden lassen. Betriebe erhalten eine Lösung, die sich einfach in bestehende Abläufe integrieren lässt und gleichzeitig neue Spielräume im Sortiment eröffnet – und damit auch den wachsenden Konsumentenanforderungen gerecht wird.“












