Der Einladung zur Generalversammlung der BÄKO Untermain-Franken-Thüringen ins Kolping-Hotel Schweinfurt folgten rund rund 60 Mitglieder und Gäste. Gunter Hahn, Vorstand BÄKO-Zentrale, ordnete in seinem Grußwort die regionalen Gegebenheiten in die schwierige welt-ökonomische Lage ein. GF Michael Gareis bestätigte dies in seiner Vorausschau auf das restliche Jahr 2026 und kündigte er Preissteigerungen in einigen international beeinflussten Segmenten an. Gleichzeitig berichtete er von einem durch diverse wirtschaftliche Faktoren beeinflussten Umsatzrückgang der Regionalgenossenschaft im ersten Halbjahr 2026.
Die Kennzahlen für das Bilanzjahr 2025 jedenfalls sind positiv. Der Bilanzgewinn steht mit rund 202 Tsd. in den Büchern, das Anlagevermögen ist gestiegen (von 4,7 auf 5 Mio. Euro), ebenso die Vorräte (4,2 auf 4,3 Mio. Euro). Der Eigenumsatz der BÄKO Untermain-Franken-Thüringen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,28% auf 56,6 Mio. Euro, wobei davon der Lagerumsatz rund 53 Mio. Euro ausmacht. Der Rohertrag wuchs um 0,2% auf knapp 8 Mio. Euro.
Gute Rücklagen
GF Gareis berichtete von gestiegenen Umsätzen bei Rohstoffen, Tiefkühlwaren, Frischwaren, Verpackungen, Handelswaren und Maschinen und gesunkenen Umsätzen bei Mehl, Süßwaren und Dienstleistungen. Beim Umsatzanteil nach Warengruppen liegen die Rohstoffe mit fast 40% vor Frischwaren (rd. 27 %), Tiefkühlwaren (rd. 12 %) und den anderen Gruppen. Gareis nannte als Kennzahl zur Eigenkapitalentwicklung die Rücklagen von 7.252.471 Euro, die in den letzten Jahren gebildet wurden. Bauprojekte stehen zwar an, befinden sich aber noch im behördlichen Genehmigungsverfahren.
Einstimmig beschlossen wurden auf der Generalversammlung auch einige Satzungsänderungen, u.a. eine Verkleinerung des Aufsichtsrats. BM Markus Gürsching aus Gerolzhofe wurde neu in den AR gewählt. ARV Wolfgang Rhein und Michael Gareis ehrten Franz Schmitt (Bad Neustadt) für seine aktive 20jährige Mitwirkung in den unterschiedlichen Prüfungskommissionen.
Kennzahlen 2025
Umsatz: 56,3 Mio. Euro (+1,28%)
Bilanzgewinn: 202,1 Tsd. Euro
Dividende: 2% (39.246 Euro)
Eigenkapitalquote: 72,2%
Mitglieder: 412 (–6)












