Die damals erst vierte BÄKO-Genossenschaft im Deutschen Reich entwickelte sich dank des Weitblicks ihrer Gründer rasch zu einem Erfolgsmodell und bewegt sich heute mit rund 132 Mio. Euro Umsatz in der Top Ten der deutschen BÄKO-Landschaft. Insgesamt 140 Mitarbeitende in Langenzenn und in den zwei weiteren Betriebsstätten Ingolstadt und Leupoldsgrün versorgen die knapp 500 Mitgliedsbetriebe in der Region zuverlässig mit allem, was Bäcker und Konditoren benötigen. Allein 2025 wurden dazu rund 50.000 Tonnen Ware ausgeliefert.
Tolle Show mit viel Humor
Das Jubiläum wurde als rauschendes Fest mit über 1.200 Gästen gefeiert, das den Mitgliedern und nicht zuletzt auch den Mitarbeitenden sehr viel Wertschätzung vermittelte. Neben den atemberaubenden und das Zwerchfell kitzelnden Darbietungen der „Flic Flac“-Artisten kamen auch Speis‘ und Trank in Form von Flying Buffets, Snacks und deftiger Kost sowie einer breiten Getränkepalette nicht zu kurz. „Mittendrin statt nur dabei“ waren dabei jederzeit die beiden geschäftsführenden Vorstände Neal Bauer und Thomas Kuhlmann, die seit 2012 die Geschicke der BÄKO Franken Oberbayern-Nord leiten, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Rößler, die nicht nur im festlichen Frack eine gute Figur machten, sondern auch als „Popcorn Boys“, „Herzblatt“-Kandidaten und vermeintliche Teufelskerle in der Manege mit vollem Körpereinsatz und viel Humor durch den Abend führten. Die Show war ein voller Erfolg und wurde mit begeisterten stehenden Ovationen des Publikums gefeiert.
Unter den Gästen waren mit den Vorstandsmitgliedern Stefan Strehle und Gunter Hahn sowie Geschäftsführer Jean-Pierre Nachtsheim eine starke Delegation der BÄKO-ZENTRALE sowie die geschäftsführenden Vorstände der Nachbar-BÄKOs München Altbayern und Schwaben (Helmut Wiedemann), Untermain-Franken-Thüringen (Michael Gareis) und Bad Reichenhall (Michael Gabert). Auch Bäckerpräsident Roland Ermer und Gerhard Schenk, GF des Konditorenbunds, sowie Repräsentanten von Verbänden und Lieferpartnern gaben sich im weiten Rund die Ehre. Für den krankheitsbedingt verhinderten bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder hielt Innenminister Joachim Herrmann eine Festansprache, in der er die unverzichtbare Funktion des backenden Handwerks für Versorgung und Genuss würdigte.
Weiter voran!
Deutlich wurde in allen Reden, dass die 125 Jahre nur eine Zwischenstation sein sollen und dieVerantwortung für das Bäcker- und Konditorenhandwerk in der Region weiter bestehen bleibt. So wird z.B. der Standort Langenzenn in den nächsten Jahren mittels einer Investition von rund 4 Mio. Euro erneut modernisiert und zukunftsfit gemacht. Die BÄKO stehe für ein Denken in Generationen, betonte ARV Martin Rößler, selbst BÄKO-Mitglied in fünfter Generation. Und mit Blick auf die Zirkusmanege fügte er hinzu: „Unser Versprechen für die Zukunft lautet: Wir werden auch weiterhin mit Haltung, Balance und nach vorne gerichtetem Blick wirtschaften, dabei jedoch niemals ohne Netz und doppelten Boden!“
Vom BÄKO-Jubiläum profitieren die Mitglieder im Übrigen das ganze Jahr 2026 über durch einen Jubiläumsrabatt von 1,25% und monatliche Extra-Angebote mit jeweils 12,5% Rabatt.












