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Zufrieden mit dem Geschäftsjahr: die geschäftsführenden Vorstände Dr. Ewald Oltmann (r.) und Andreas Mensing.
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BÄKO aktuell

Geschlossene Mannschaftsleistung

Die 2023 durch Fusion entstandene EBÄKO kann auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurückblicken. Wie anlässlich der Generalversammlung in Osnabrück deutlich wurde, sind die Mitarbeiter zu einem leistungsfähigen Team zusammengewachsen.

Bevor die Mitglieder und Gäste in der „EM-Lounge“ samt Grillfest das 2:0 der deutschen Fußballer über Ungarn erleben durften, stand die sportliche Topleistung der größten deutschen Regional-BÄKO in der OsnabrückHalle auf der Tagesordnung. Die geschäftsführenden Vorstände Andreas Mensing und Dr. Ewald Oltmann konnten trotz herausfordernder Marktbedingungen solide Geschäftszahlen präsentieren, so etwa einen Gesamtumsatz von 369,7 Mio. Euro, was nahezu dem Vorjahresniveau entspricht. Im ersten gemeinsamen Jahr nach der Fusion der Ebäcko und der BÄKO Weser-Ems-Mitte lag der Fokus auf der Integration beider Unternehmen. So wurden IT-Plattformen vereinheitlicht und gemeinsame Prozesse entwickelt. Auch für 2024 sind Maßnahmen zur kontinuierlichen Optimierung sowie eine umfassende Logistikanalyse zur Identifizierung weiterer Verbesserungspotenziale und Synergien geplant. „Das ist aber kein Sprint, sondern ein Marathon“, verdeutlichte Oltmann.

 

Leistung weiter erhöhen

„Das hohe Preisniveau und die gestiegenen Personalkosten durch Tariferhöhungen stellen uns vor die gleichen Herausforderungen wie unsere Kunden. Trotzdem konnten wir das geplante Ergebnis für das Geschäftsjahr erreichen. Dies zeugt vom Vertrauen unserer Mitglieder“, resümierte Mensing mit Dank für die hohe Einkaufskonzentration der Mitglieder. Und Oltmann ergänzte: „Nachdem uns unsere Mitglieder im letzten Jahr auf den Generalversammlungen grünes Licht für die neue EBÄKO gegeben haben, konnten wir im ersten Jahr erfolgreich starten. Wir werden eine noch leistungsstärkere Genossenschaft etablieren, von der alle Kunden nachhaltig profitieren können.“ Bei der EBÄKO gehe es nicht nur um Wareneinkauf, unterstrich Dietmar Baalk, Aufsichtsratsvorsitzender und Versammlungsleiter, sondern um „ein Gesamtpaket an Services und Dienstleistungen, wie sie kein Mitbewerber anbietet“. In diesem Kontext ist auch die erfolgreiche Hausmesse in Bad Salzuflen zu nennen, die 2026 ihre Wiederholung erleben soll.

 

Solidität und Kontinuität

Der letztmalig durch den DGRV erstattete Prüfungsbericht signalisierte: Alles korrekt und angemessen. Der Jahresüberschuss betrug 1,014 Mio. Euro, der Gewinnvortrag durch Fusion 1,254 Mio. Euro. Daraus erfolgte vorab eine Zuführung zu den Rücklagen von 517,2 Tsd. Euro. Der für das Geschäftsjahr 2023 vorgeschlagenen Dividende von 8% (144,1 Tsd. Euro) stimmten die Mitglieder zu; der restliche Bilanzgewinn von 1,607 Mio. Euro fließt andere Ergebnisrücklagen. Auch die weitere Beschlüsse und Entlastungen, der Beschluss zum Austritt aus dem DGRV sowie nötige Satzungsänderungen und Richtlinienanpassungen erfolgten einstimmig. Fusionbedingt liegt der neue Mitgliederstand bei 707.

Im Vorstand der EBÄKO hat Georg Krimphove Heinrich van Lengerich ersetzt, der aufgrund des Erreichens der Altersgrenze ausscheidet. Auch im Aufsichtsrat gibt es Veränderungen: Anstelle von Volker Erdbrügger, Christoph Overmeyer (beide altersbedingt) und Gregor Haverkamp (Betriebsübergabe) wählte die Versammlung die Bäckermeister Lars Kempe (Wilhelmshaven), Marc Mundri (Everswinkel) und Axel Oppenborn (Pattensen) neu in das Gremium; Jörn Beckmann wurde wiedergewählt. Die Ausscheidenden wurden feierlich und mit Präsenten geehrt; abschließend stimmte eine Verlosungsaktion auf das Fußball-Großereignis ein.

 

Kennzahlen 2023

Umsatz: 369,7 Mio. Euro (±0%)
Bilanzgewinn: 1,75 Mio. Euro
Dividende: 8% (144,1 Tsd. Euro)
Eigenkapitalquote: 66,1%
Mitglieder: 707 (+276)

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