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Der Vorstand der BÄKO Rhein-Mosel (v.l.: Eric Müller, Armin Klein, Klaus-Wilhelm Ueberholz) und ARV Bernd Rott freuten sich über die uneingeschränkte Zustimmung zum Verschmelzungsvorhaben.
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BÄKO-magazin Titel Ausgabe 7-26
BÄKO aktuell

Gelungene Weichenstellung

Die Mitglieder der BÄKO Rhein-Mosel haben auf ihrer Generalversammlung in Köln-Rodenkirchen einstimmig den Weg frei gemacht für die Fusion mit der BÄKO West. Es ist eine Verschmelzung zweier Unternehmen „auf Augenhöhe“.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Rott und die geschäftsführenden Vorstände Klaus-Wilhelm Ueberholz und Eric Müller (seit 2012 in der BÄKO, seit November 2025 Vorstandsmitglied) erläuterten ausführlich die Überlegungen, die zur Fusion führten, und mögliche Synergien. Vor allem fünf gute Gründe haben die beiden Regionalgenossenschaften bewogen, künftig gemeinsam am Markt agieren zu wollen: Existenzsicherung, Kostenoptimierung durch Einkaufsbündelung, demografischer Wandel, die Anforderungen der Digitalisierung und die Optimierung der Logistik. „Wir können uns erfolgreich ergänzen“, bekräftigte ARV Bernd Rott, und Müller unterstrich, dass die Entscheidung nicht von wirtschaftlichen Zwängen motiviert ist.

 

Klares Votum

Das ebenso wie der beanstandungsfreie Prüfungsbericht vom Genoverband e.V. vorgelegte Verschmelzungsgutachten bestätigte diese Argumente nachdrücklich („logischer Schritt“) und überzeugte auch die Mitglieder, die sich ohne Gegenstimme für die Fusion aussprachen. Tun dies auch die Mitglieder der BÄKO West am 25.06. entsteht rückwirkend zum 1.01.2026 eine neue, größere BÄKO West mit knapp 500 Mitgliedern, einem Gesamtumsatz von kumuliert etwa 264 Mio. Euro und einem Eigenkapital von rund 32 Mio. Euro. Hauptsitz würde dann Köln-Rodenkirchen. Dem Vorstand werden zunächst acht, dem Aufsichtsrat 19 Mitglieder angehören. In den Vorstand entsendet die BÄKO Rhein-Mosel als übergebende Genossenschaft Ueberholz, Müller und Armin Klein, in den Aufsichtsrat (teils nach Wiederwahl) Jörg Aprath, Rolf Genn, Carmen Heinke, Stephan Kraus, Tobias Kröber, Michael Lutz und Bernd Rott.

 

Solides Geschäftsjahr als Basis

Wie der Vorstand berichtete, schloss die BÄKO Rhein-Mosel das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Umsatz von 90,2 Mio. Euro +2,1%) ab. Wenn auch überwiegend preisbedingt, ist dies im letzten Jahr vor der Fusion der höchste je erzielte Umsatz. Substanziellen Rückgängen im 2. Halbjahr 2025 (durch Verlust großer Betriebe) und im laufenden Jahr begegnet man seit 2025 mit einem konsequenten Kostensenkungsprogramm. Investitionen in Fahrzeuge, den Standort Polch und Datensicherung sorgen dafür, dass kein Investitionsstau entstehen kann. Der Jahresüberschuss lag bei rund 1,1 Mio. Euro, der Bilanzgewinn bei 436, 6 Tsd. Euro. Den Beschlüssen zu Jahresabschluss und Gewinnverwendung sowie den Entlastungen der Gremien stimmte die Versammlung einstimmig zu.

Abschließend bedankte sich der Aufsichtsrat nachdrücklich bei GF Ueberholz, der die Genossenschaft vor zehn Jahren in einer schwierigen Lage übernommen hat und zu einer der erfolgreichsten BÄKOs in Deutschland umgeformt hat; zu Jahresende wird er in Ruhestand gehen. Für jeweils 40 Jahre BÄKO-Treue wurden die Betriebe Schneider und Klein geehrt, ebenso Prokurist Heinz-Peter Riegel. Sogar 50 Jahre ist Willi Klein bereits dabei und wurde ebenfalls geehrt, ebenso wie zahlreiche Mitarbeiter für zehn bzw. 25 Jahre Zugehörigkeit.

 

Kennzahlen 2025

Umsatz: 90,2 Mio. Euro (+2,1%)
Bilanzgewinn: 436,6 Tsd. Euro
Dividende: 10% (49,4 Tsd. Euro)
Eigenkapitalquote: 62,0%
Mitglieder: 217 (–16)

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