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Die geschäftsführenden Vorstände Uwe Abt, Joost N. Bremer und Michael Scheiber (v.l.) sehen ihre BÄKO Württemberg auf gutem Kurs.
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Erfolg ist Teamleistung

Die BÄKO Württemberg blickt auf 125 Jahre Geschichte zurück und hat sich zugleich durch den Neubau eines Frischezentrums hervorragend für die Zukunft aufgestellt, wie die Generalversammlung in Hechingen erfuhr.

Zur Feier des bedeutenden Unternehmensgeburtstags hatte Deutschlands älteste regionale BÄKO-Genossenschaft, gegründet 1899 in Stuttgart, die Mitglieder in das „Hofgut Domäne“ am Fuß der Burg Hohenzollern eingeladen. Über 100 Teilnehmer folgten der Einladung zum Austausch unter Kolleg(inn)en und um das Geschäftsjahr 2023 ihrer BÄKO Württemberg Revue passieren zu lassen.

 

„Solide, langfristige Finanzierung“

Michael Scheiber berichtete für den dreiköpfigen hauptamtlichen Vorstand (Jörg Beck war zum Jahresende 2023 in Ruhestand gegangen) über die wichtigsten Marktentwicklungen, Kennzahlen und den Start der Arbeit nach Fertigstellung des neuen Standorts Geislingen-Türkheim. Der Umsatz ging gegenüber dem Verschmelzungsjahr 2022 leicht (um 0,5%) zurück, woran vor allem der Rückgang bei Mehl (8%) und ein hoher Insolvenzstand im Mitgliederbereich ihren Anteil hatten. Bilanzgewinn und Jahresüberschuss (1,9 Mio. Euro) bewegen sich auf hohem Niveau und der Veräußerungsgewinn durch Verkauf des Standorts Uhingen konnte steuergünstig in den Neubau investiert werden. Zudem profitierten die Mitglieder durch Warenrückvergütungen in Höhe von 7,9 Mio. Euro alias mehr als 3% des Gesamtumsatzes. Jeweils 750 Tsd. Euro werden aus dem Jahresüberschuss in gesetzliche bzw. andere Ergebnisrücklagen eingestellt, 569,5 Tsd. Euro als Vortrag auf die neue Rechnung gesetzt.

Die neue Ära in Geislingen ist derweil gestartet, wobei das Gros der Mitarbeiter mitgenommen werden konnte. Zahlreiche Logistikvorteile, ein starkes Plus an modernen Palettenstellplätzen und der Ausbau von Frische- und TK-Angebot sind damit realisiert: „Unsere Vorstellungen wurden bestmöglich umgesetzt“, freut sich Vorstandssprecher Michael Scheiber. Der „Auftrag für die Zukunft“ sei damit angenommen. Für die Leistung des gesamten BÄKO-Teams und auch für die Arbeit im gut harmonierenden neuen Aufsichtsrat bedankte sich dessen Vorsitzender Martin Reinhardt bei allen Beteiligten.

 

Dank für herausragenden Einsatz

Prüfungsbericht und Jahresabschluss wurden zustimmend zur Kenntnis genommen und alle Entlastungen erfolgten einstimmig. Joachim Günther, Bettina Kaspar, Volker Lutz und Jochen Ladner wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat gewählt. Verabschiedet wurde nach 33 (!) Jahren Aufsichtsratstätigkeit Hans-Günther Mack, vielen bekannt als der „Semmel-Rebell“, der 1995 maßgeblich daran beteiligt war, dass das Sonntagsbackverbot gekippt wurde. Für seinen ehrenamtlichen Einsatz verlieh der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband dem Bäckermeister und Brotsommelier die Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Medaille, seitens der BÄKO Württemberg folgten Präsente für das Hobby Fliegen.

Gehirnjogging wartete zum Abschluss der Generalversammlung auf die Teilnehmer mit dem Gastvortrag von Tobias Bartel („Faszination Gedächtniskunst“), ehe der Unternehmensgeburtstag mit einem festlichen Abendessen in der Domäne ausklang.

 

Kennzahlen 2023

Umsatz: 251,6 Mio. Euro (–0,5%)
Bilanzgewinn: 2,07 Mio. Euro
Eigenkapitalquote: 49,8%
Mitglieder: 837 (–35)

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