Am Ende standen mehr als 250 Mio. Euro zu Buche, wovon die Mitglieder u.a. durch eine Warenrückvergütung (0.3% = 662 Tsd. Euro) profitieren. Der Jahresüberschuss lag bei 950,2 Tsd. Euro und 1 Mio. Euro wird den Rücklagen zugeführt. Die Eigenkapitalquote stieg auf knapp 60%.
Der Umsatz zeigt im laufenden Jahr angesichts einer schwachen Marktdynamik und der Konsumzurückhaltung vieler Verbraucher eine rückläufige Tendenz, dennoch läuft vor allem das Investitionsgütergeschäft sehr viel versprechend. Die erheblichen Preissteigerungen in vielen Bereichen federt die BÄKO München Altbayern und Schwaben im Interesse der Mitglieder weitgehend ab.
Die weiterhin bestehende Absicht, den Logistikstandort zu erweitern oder neu zu errichten, hängt wesentlich von der Kommunalpolitik in Taufkirchen ab. „Wir denken dabei in Generationen“, machte Wiedemann den zukunftsgerichteten Ansatz deutlich. Qualität, Vertrauen, Regionalität und echte handwerkliche Kompetenz würden dafür sorgen, dass Bäcker und Konditoren auch weiterhin am Markt erfolgreich sind.
Dank & Kontinuität
Der Aufsichtsrat um seinen Vorsitzenden Bernhard Zöttl, der auch die Versammlung leitete, schloss sich den Einschätzungen des Vorstands an. Der aufgrund von Betriebsaufgabe zum 31.12.2025 satzungsgemäß aus dem Vorstand ausgeschiedene Heinrich Traublinger, der dem Gremium seit 2011 angehörte (seit 2000 Aufsichtsrat) wurde mit viel Applaus nun auch in der großen Runde verabschiedet. Für ihn ist aus dem Aufsichtsrat Karl Eisenrieder in den Vorstand nachgerückt.
Den beschlussgemäß nun zehn Mitglieder umfassenden Aufsichtsrat verstärken nach ihrer Wiederwahl auch weiterhin Thomas Grundner, Magnus Müller-Rischart, Michael Schleich und Martin Wimmer. Diese wie auch alle weiteren Beschlüsse und Entlastungen wurden einstimmig vorgenommen.
Kennzahlen 2025
Umsatz: 250,2 Mio. (+1,7%)
Bilanzgewinn: 383,7 Tsd. Euro
Eigenkapitalquote: 59,7%
Mitglieder: 785 (–30)












