Der Aufsichtsratsvorsitzende Georg Sangermann begrüßte die Teilnehmenden in der historischen Location, die von „Hopmanns Olive“ kulinarisch betreut wird, und freute sich über das große Interesse von 28 Mitgliedsbetrieben plus Gästen.
In seinem Jahresbericht skizzierte der geschäftsführende Vorstand Jörg Warnke die allgemein schwierigen Rahmenbedingungen: Handwerk und Mittelstand spürten die Auswirkungen der globalen Ereignisse besonders, z.B. in Gestalt von erhöhten Rohstoffkosten und Personalsorgen. Dies führe nicht zuletzt bei vielen Betrieben zu einer Investitionshemmung. Dennoch konnte die BÄKO Berg + Mark das Geschäftsjahr 2024 erfolgreich abschließen. Maßgeblich für den um gut 2% erhöhten Umsatz von rund 57,3 Mio. Euro sei neben Preiseffekten ein ungewöhnlich hoher Umsatz im Bereich Maschinen & Geräte (+42%) gewesen. Der Streckenumsatz wuchs deutlich (um 10,9%), während der Lagerumsatz leicht zurückging (–0,6%).
Durch eine verstärkte Vorratshaltung wurde ganzjährig eine stabile Liefersicherheit gewährleistet. Teils gestiegenen Kosten wird durch ein bewusstes Kostenmanagement begegnet. Die Umstellung der Warenwirtschaft und ein neues Lagermanagementsystem erfordern noch Feinjustierungen, die aber zeitnah bewältigt werden sollen.
Geprüft wurde bei der BÄKO Berg + Mark 2024 erstmals durch den genossenschaftlichen Prüfungsverband DHV aus Hamburg. Astrid Busch aus dem DHV-Vorstand bescheinigte in ihrem Prüfungsbericht, dass es „keinerlei Beanstandungen“ gegeben habe und hob die herausragende Eigenkapitalstruktur hervor.
Förderauftrag im Fokus
Die Generalversammlung bestätigte den Jahresabschluss und die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig, ebenso den Gewinnverwendungsvorschlag. Somit wird der Jahresüberschuss von 116,1 Tsd. Euro nach Einstellung von 57,2 Tsd. Euro in die Rücklagen verwendet für eine Dividende von 10% (14,8 Tsd. Euro) und andere Ergebnisrücklagen (44,1 Tsd. Euro). Das gute Ergebnis und der gesteigerte Rohertrag ermöglichen der BÄKO Berg + Mark außerdem Warenrückvergütungen, die mit 2,25% (910 Tsd. Euro) deutlich höher als geplant ausfallen. Des Weiteren profitieren die Mitglieder von den mehrmals jährlich angesetzten „5%-Rabttaktionen“. „Unsere Genossenschaft erfüllt ihren Förderauftrag seit Jahren in besonderer Weise“, lobte ARV Sangermann mit Dank an das Engagement aller BÄKO-Mitarbeiter.
Bei der einzigen anstehenden Wahl wurde Bäckermeister Karl Grote (Goldbäckerei Grote, Balve-Langenholthausen) neu in den Aufsichtsrat gewählt.
Kennzahlen 2024
Umsatz: 57,3 Mio. Euro (+2,0%)
Bilanzgewinn: 58,9 Tsd. Euro
Dividende: 10% (14,8 Tsd. Euro)
Eigenkapitalquote: 69,2%
Mitglieder: 115 (–3)











