Zentralverbandspräsident Roland Ermer begrüßte die Mitglieder und Gäste der BÄKO Ost in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender auf dem Rittergut Limbach. Ebenso wie Gunther Hahn, Vorstandsmitglied der BÄKO-ZENTRALE, ordnete er die aktuell extremen geopolitischen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf das Bäckerhandwerk ein, die sich nicht selten in Kaufzurückhaltung der Verbraucher äußern.
Neues Tochterunternehmen
Hahn unterstrich in seinem Grußwort die konsequente Ausrichtung am Förderauftrag und das einmalige Dienstleistungsportfolio der BÄKO als Trümpfe am Markt. Wie dies regional mit Leben erfüllt wird, verdeutlichte Dr. Daniel Linke, geschäftsführender Vorstand der BÄKO Ost, in seinem Bericht. Die Regionalgenossenschaft hat im Februar 2025 die „Innovations- und Beteiligungsgesellschaft Ost GmbH“, kurz IBO, als Tochterunternehmen gegründet um Trends und Märkte zu analysieren und zu erschließen. Ein erstes Beispiel ist die Beteiligung an Friends Not Food, einem Hersteller von veganen Fleischalternativen. Grundsätzlich lautet das Ziel der BÄKO Ost, die Geschäftsbasis zu verbreitern und neue Geschäftsfelder zu erschließen, so z.B. mit einem Gastro-Katalog und dem Ausbau der Logistikdienstleistungen.
„Wir gestalten Zukunft“
Weitere Projekthighlights des Berichtsjahrs unter diesem Motto waren der Start einer Social-Media-Kampagne, die Ausweitung der Nachwuchsförderung, der Relaunch des Onlineshops (fast 70% der Bestellungen gehen inzwischen elektronisch ein) und die konsequente Weiterentwicklung der E-Mobilität mit einem modernisierten Fuhrpark. Basis all' dieser Aktivitäten ist ein stabiler Umsatz, der 2025 bei rund 98,1 Mio. Euro (+5,4%) lag, mit (weitgehend preisbedingten) Zuwächsen in allen Warengruppen, vor allem aber Maschinen & Geräten. (+35,7%). Das Geschäft der Tochter BÄKO Polska wird ebenfalls vertieft und entwickelt sich positiv.
Der Prüfungsbericht des Freien Genossenschaftsverbands bestätigte die Geschäftsführung in allen Punkten als angemessen. Pfefferküchler Ingo Holling wurde in den Aufsichtsrat wiedergewählt und auch die übrigen Beschlüsse und Entlastungen erfolgten einstimmig. Somit wird aus aus dem Jahresüberschuss von 342,2 Tsd. Euro eine 7%ige Dividende (inklusive 2% Sonderdividende Polen) in Höhe von 76 Tsd. Euro ausgezahlt; der Rest stärkt die verschiedenen Rücklagen (Bilanzgewinn: 136,1 Tsd. Euro).
Kennzahlen 2025
Umsatz: 98,1 Mio. Euro (+5,4%)
Bilanzgewinn: 136,1 Tsd. Euro
Dividende: 7% (76 Tsd. Euro)
Eigenkapitalquote: 86%
Mitglieder: 361 (–18)












