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39,7% der Mütter mit einem Kind unter drei Jahren sind erwerbstätig.
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BÄKO-magazin Titel E-Paper Ausgabe 6-26
Allgemein

Sorgearbeit bleibt ungleich verteilt

Zwar gehen Mütter kleiner Kinder heute etwas häufiger einer Erwerbsarbeit nach als vor zehn Jahren, doch Sorgearbeit bleibt weiterhin ungleich verteilt: Während nur 39,7% der Mütter mit Kindern unter drei Jahren arbeiten, sind es bei Vätern 88,7%.

Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation. Im Jahr 2025 gingen 39,7% der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7% mehr als doppelt so hoch.

 

 

Kaum Veränderungen bei Vätern

Aktuell sind Mütter von unter Dreijährigen aber etwas häufiger erwerbstätig als noch vor zehn Jahren: Im Jahr 2015 hatte die Erwerbstätigenquote bei 36,0% gelegen. Bei den Vätern ist die Erwerbstätigenquote im selben Zeitraum nahezu unverändert: Von ihnen waren 89,5% im Jahr 2015 einer Erwerbstätigkeit nachgegangen.

Wenn die Kinder älter werden, werden Mütter wieder verstärkt erwerbstätig. Im Jahr 2025 arbeiteten 71,2% der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Bei den Vätern spielt das Alter der Kinder mit Blick auf die Erwerbstätigkeit hingegen kaum eine Rolle. Die Erwerbstätigenquote von Vätern mit minderjährigen Kindern lag mit 91,4% nur geringfügig höher als von Vätern mit kleinen Kindern.

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