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Der Umsatz der Gastronomiebranche steigt stetig.
© Nenad Maric/ Pixabay
BÄKO-magazin Titel E-Paper Ausgabe 6-26
Allgemein

Restaurantbesuch bleibt Priorität

Der Umsatz der Gastronomiebranche steigt stetig. Eine aktuelle Umfrage des Zahlungsanbieters SumUp zeigt: In Zeiten steigender Kosten ist vielen Menschen der kleine Luxus, wie etwa ein Besuch im Restaurant, wichtiger als langfristiges Sparen.

Der Umsatz der Gastronomiebranche entwickelt sich positiv. Doch die Zeiten sind unsicher und geprägt von hohem Kostendruck. Welche Bedeutung und Priorisierung Restaurantbesuche, Cafés und andere Gastro-Unternehmen in Zeiten steigender Kosten haben, damit hat sich der Zahlungsanbieters SumUp mit einer Umfrage auseinandergesetzt.

Ein zentrales Ergebnis: Für eine Mehrheit von 53% der Menschen ist es ein wesentlicher Faktor für das eigene Wohlbefinden, sich regelmäßig etwas zu gönnen. Da große Ziele wie ein Hauskauf für fast jeden Zweiten (49%) unerreichbar wirken, wird dem kleinen Luxus, wie ein Besuch im Restaurant oft eine höhere Priorität beigemessen als dem langfristigen Sparen. Im Durchschnitt gibt knapp jeder Vierte (24%) monatlich zwischen 51 und 100 Euro für solche Momente aus, während 18% sogar bis zu 200 Euro investieren. Die Wirkung dieser Ausgaben ist deutlich: Bei 43% der Befragten hebt es die Laune und jeweils jeder Vierte (25%) fühlt sich dadurch motivierter und produktiver oder kann Stress abbauen.

 

 

Finanzielle Belastung ist spürbar

Obwohl die positive Wirkung geschätzt wird, ist die finanzielle Belastung spürbar. So mussten 19% ihre Ausgaben aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten bereits überdenken. Trotz der Freude an den Käufen empfinden 24% der Umfrageteilnehmer einen Druck auf ihr Budget. Dennoch zeigt sich eine hohe Beständigkeit, da 39% angeben, selbst bei einem sinkenden Einkommen weiterhin Geld für regelmäßige Belohnungen aufzubringen. Um die finanziellen Mittel zu schonen, nutzt gut jeder Zweite (51%) Gutscheine, jeder Dritte (33%) setzt auf Cashback-Programme und jeweils 31% warten auf Sonderangebote oder nutzen ein spezielles Sparkonto für kleine „Spaß-Ausgaben“.

 

 

Festes Budget für Restaurantbesuch

Ein bedeutender Teil dieser Ausgaben fließt in die Gastronomie und das soziale Leben. So planen 31% ein festes monatliches Budget ein, um essen zu gehen, während 18% Besuche im Café und 14% das Ausgehen auf Drinks fest einplanen. Für Takeaways reservieren 9% ein festes Budget. Auch wenn das Geld insgesamt knapper würde, stünde das Ausgehen zum Essen für 27% und der Cafébesuch für 16% weiterhin auf der Prioritätenliste. Dennoch haben die steigenden Kosten bereits zu ersten Einschränkungen geführt: Jeweils 12% der Befragten gaben an, seltener zum Feiern oder zum Essen auszugehen und 9% verzichteten vermehrt auf Takeaways. Weitere Information gibt es hier.

 

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