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Brita hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung in Sachen Wasser zu sensibilisieren.
© Pixabay/balouriarajesh
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Jeder Tropfen zählt

Ressourcen sparen – war da was? Eine aktuelle Umfrage von Brita zeigt: Für fast jede 5. Person in Deutschland ist Wasser sparen unwichtig.

Als Unternehmen für Trinkwasseroptimierung und -individualisierung unterstützt die Gruppe aus Taunusstein die Ziele des Internationalen Weltwassertags der Vereinten Nationen. Mit einer einzigartigen Initiative – den „Worldwide Water Stories“ – will sie Aufmerksamkeit erregen, sich selbst und andere aufklären. Die spannenden Geschichten rund um den Globus porträtieren engagierte Menschen, die die Wasserknappheit auf unterschiedliche Art und Weise bewältigen. Ihre Stories sollen helfen, die vielfältigen globalen Herausforderungen der Wasserkrise besser zu verstehen, um daraus notwendige Maßnahmen ableiten zu können.

 

Bewusstsein weiter schärfen

 

Wissen die Bundesbürger um die Wasserknappheit? Kennen sie die Mission des Weltwassertages (WWD)? Diese und weitere Fragen stellte da Unternehmen 5.000 Personen in einer vom digitalen Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey durchgeführten repräsentativen Umfrage. „Es überrascht mich, dass bei uns der Weltwassertag so unbekannt ist“, sagt CEO Markus Hankammer. „Das zeigt, dass unser Ansatz richtig ist, Aufklärungsarbeit zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu leisten.“ Denn ein anderes Ergebnis berührte Hankammer: Insgesamt ist mehr als jeder Zweite in Deutschland in Sorge um die globale Wasserknappheit (50,9%). Vor allem die Altersgruppe 65plus mit 54,9%. Auswirkungen auf das eigene Leben hat das aber wenig: Deutschlandweit gab fast jede fünfte Person an, dass es nicht wichtig ist, im Alltag Wasser zu sparen. Das sind fast 15 Mio. Menschen.

 

Auswahl der Umfrage-Ergebnisse:

 

  • Mehr als jeder vierten Person im Alter zwischen 18 und 29 Jahren ist es unwichtig, Wasser im Alltag zu sparen. 31,6% antworten „unwichtig“, 8,7 % „eher unwichtig“. Das sind zusammen 33 Mio. junge Menschen.
  • Je älter die Befragten, desto wichtiger ist es ihnen, sorgsam mit Wasser umzugehen: Die Altersgruppe 65plus hat das höchste Bewusstsein dafür (78,6%).
  • Insgesamt sagt fast jeder Fünfte hierzulande: „Wassersparen im Alltag ist unwichtig.“
  • Mehr als jeder zweite in Deutschland lebende Mensch ist in Sorge um die globale Wasserknappheit (50,9%). Hingegen sich das Gros der 18-29-Jährigen hierzulande (58,3%) keine Sorgen darum macht.
  • Mehr als jeder Vierte in Deutschland kennt nicht die Ziele des Weltwassertages.
  • Nur 7,2% der Befragten meinen, eines der Ziele des WWD sei, besseren Zugang zu Sanitäranlagen zu fördern. Doch es ist ein vordergründiges Ziel, da laut Unicef die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren sanitären Einrichtungen wie eine Toilette und ein System zur Beseitigung von Ausscheidungen besitzt.
  • Fast jeder dritte Brandenburgern macht sich Sorgen um regionale Wasserknappheit. Damit sind sie nationale Spitzenreiter.
  • Mehr als Dreiviertel der Menschen in Sachsen-Anhalt (75,2%) nehmen Wasser sparen in ihrem Alltag ernst. In Schleswig-Holstein sind es 75,1%. Hingegen das für 22,2% der Hamburger und 21,6% der Berliner unwichtig ist.

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