Nordrhein-Westfalen hat eine starke, regionale Ernährungswirtschaft – das wurde bei der Vergabe des Landesehrenpreises wieder deutlich. Ministerin Silke Gorißen betonte: „Die Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist erstklassig! Der Landesehrenpreis unterstreicht Jahr für Jahr, dass Nordrhein-Westfalen eine führende Region für die Herstellung hochwertiger, moderner und regionaler Lebensmittel ist – ob es die kleine, traditionelle Bäckerei um die Ecke ist, ein erfolgreicher Mittelstandsbetrieb oder ein international agierendes Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.“
Impuls für Nachhaltigkeit
Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz vergibt den Ehrenpreis seit mehr als fünfzehn Jahren. Voraussetzungen für die Auszeichnung sind neben der hohen Qualität ihrer Produkte – es muss ein aktuelles Siegel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG e.V.) in Gold vorliegen – auch der Einsatz für Gesellschaft und Nachhaltigkeit. So müssen die Unternehmen mit ihrem Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen Nachwuchs ausbilden und ihren Beschäftigten eine faire Bezahlung gewährleisten. Mit der Auszeichnung einher geht ein Impuls für nachhaltige Produktion.
Die 65 ausgezeichneten Unternehmen dürfen den Preis zwei Jahre lang für ihre Kommunikation und auf ihren Produktauszeichnungen nutzen. Damit bietet der Landesehrenpreis Verbrauchern eine Orientierungsmöglichkeit für qualitativ hochwertige und regional hergestellte Lebensmittel ‚made in NRW‘.
In diesem Jahr gab es eine Besonderheit: Es haben sich zwei Fachbereiche des Helene-Weber-Berufskollegs in Paderborn für den Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW qualifiziert. Sie wurden für Ihre besonderen Leistungen in der Nachwuchsförderung ausgezeichnet und gewürdigt. Eröffnet wurde die Preisverleihung von Staatssekretär Dr. Martin Berges. In diesem Jahr wurden auf der Verleihung auch verschiedene Fachvorträge von Referenten gehalten. Prof. Dr. Holger Buxel, Professor für Marketing in der Lebensmittelwirtschaft an der FH Münster, sprach über nachhaltige Lebensmittelverpackungen. Judith Freisburger vom Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. hielt einen Vortrag zum Thema „Arbeitgebermagnet statt Fachkräftemangel – Wie Unternehmen ihre Attraktivität steigern und Talente gewinnen“. Außerdem stellte Dr. Svea Pacyna-Schürheck vom Verein Ernährung-NRW die Plattform die Mahlzeitenmacher aus NRW zu regionalen Lieferketten für die Außer-Haus-Verpflegung vor.
Eine Liste aller Preisträger ist hier einsehbar.










