Demnach wuchsen die Ausgaben im Außer-Haus-Markt von Januar bis April 2026 leicht um 1,3%. Das Wachstum sei aber fragil gewesen und werde weniger durch höhere Ausgaben pro Besuch als durch eine leicht steigende Besuchshäufigkeit
getragen, heißt es in der aktuellen Auswertung.
Konsumenten wollen unterhalten werden
Am wichtigsten zeichnete sich hier der Bereich „Freizeit & Unterhaltung“ ab: Er ist mit plus 15,2% der wachstumsstärkste Kanal, kann die Entwicklung des Gesamtmarktes aufgrund seines geringen Ausgabenanteils von knapp 5% jedoch nur begrenzt beeinflussen. Der Kanal profitiert von zusätzlichen Besuchern mit höherer Frequenz als im Vorjahr (Januar bis April 2025). Im Handel entstand das Wachstum dagegen vor allem an der Kasse: Höhere Ausgaben pro Einkauf treiben die Entwicklung, während die Einkaufshäufigkeit leicht nachgibt.
Quick-Service rückläufig
Wie die Erhebung zeigt erreichen die Full-Service-Angebote zwar mehr Gäste, können dies jedoch aufgrund sinkender Besuchshäufigkeit und leicht rückläufiger Bons kaum in Wachstum übersetzen. Besonders herausfordernd stellt sich die Situation demnach im Quick-Service dar: Um 3,5% ist der Kanal rückläufig, maßgeblich durch sinkende Bonhöhen.










